Richtig heizen mit Kamin und Co - Die heimische Feuerstätte wirtschaftlich und umweltgerecht nutzen

(epr) Zum besonderen Erlebnis wird die heimische Wärmeversorgung, wenn dafür ein Kamin- oder Kachelofen genutzt wird. Wichtig für einen wirtschaftlichen und umweltgerechten Betrieb der Feuerstätte sind, laut Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, ein technisch einwandfreier Zustand, passende Brennstoffe und die richtige Bedienung. Wer zudem ein paar grundsätzliche Regeln beachtet, vermeidet Ärger mit den Nachbarn und spart bares Geld.

Vor dem Anfeuern sollte die Ofentür auf richtiges Schließen hin überprüft werden, denn falsche Lufteinströmungen beeinflussen erheblich den Verbrennungsprozess im Ofen. Verschlissene oder fehlende Dichtungsbänder können im Baumarkt gekauft oder vom Hersteller geordert werden. Auch Schamottesteine in der Brennkammer sollten ausgewechselt werden, wenn sie Risse oder Abplatzungen aufweisen. Es bilden sich sonst kalte Stellen im Ofen, die eine effiziente Verbrennung der Heizgase behindern. Bei Feuerstätten, die mehr als 20 Jahre alt sind, empfehlen Experten aufgrund der enormen technischen Fortschritte generell eine Neuanschaffung. Als Brennstoffe sollten ausschließlich trockene Holzscheite und Braunkohlen- oder Holzbriketts verwendet werden. „Wer nasses Holz, Spanplatten, Kunststoff oder Müll verbrennt, schadet nicht nur der Umwelt, sondern sorgt unweigerlich dafür, dass der Schornstein versottet und die Freude am Feuer nicht lange währt,“ so Matthias Borgmann von REKORD Briketts aus der Lausitz. Ein Messgerät hilft beim Überprüfen der Restfeuchte des Brennholzes, die bei rund 15 Prozent liegen sollte. Entscheidend bei der Bedienung sind die richtige Luftzufuhr und optimale Temperaturentwicklung im Ofen: Beim Anzünden ist eine hohe Startwärme besonders wichtig. Diese erreicht man am besten mit dünn gespaltenem Anfeuerholz, zwei bis drei Holzscheiten sowie handelsüblichen Anzündern. In dieser Phase benötigt das Feuer viel Sauerstoff, also die Luftzufuhr höher einstellen. Hat sich ein Glutbett gebildet, können größere Holzscheite und hochwertige Braunkohlenbriketts nachgelegt werden. Für Letztere sollte die Verbrennungsluft von unten durch den Rost geführt werden. Ist der Brennstoff voll entzündet, kann die Luftzufuhr auf den Normalbetrieb gedrosselt werden. Weitere Tipps zum effizienten Heizen unter brikett-rekord.com.

Foto: epr/REKORD

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