Der Wärme- und Eisspeicher

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Der Wärme- und Eisspeicher ist eine sehr alte Methode der Energiegewinnung. Mit moderner Technik ausgerüstet ist das eine empfehlenswerte Anwendung. Früher wurde der Erdspeicher nur als Eisspeicher zur Gewinnung von Kälte im Sommer angewendet, indem Eisblöcke aus zugefrorenen Seen geschlagen und eingelagert wurden.

Die Wärmepumpe erlaubt heute die ganzjährige Benutzung einerseits zum Kühlen und andererseits zum Heizen im Winter. Der Speicher im Erdreich ist dazu mit Wasser gefüllt, das im Winter gefriert und dann den Sommer über zum Kühlen genutzt werden kann. Im Sommer taut das Eis auf und erwärmt sich durch die Erdwärme und durch die warme Abluft des Hauses, wenn die Wärmepumpe zum Kühlen des Hauses benutzt wird.

Umgekehrt funktioniert also das gleiche Prinzip im Winter. Das erwärmte Wasser wird dann über die Wärmepumpe auf die benötigte höhere Temperatur gebracht und zum Heizen verwendet.

Die Energie für die Wärmepumpe entspricht etwa 1/4 der Energie die eine konventionelle Heizung benötigt. Das letzte 1/4 Energie kann man sich durch Fotovoltaik erwirtschaften. Solange noch keine Technik marktreif ist, um Strom zwischenzuspeichern, kann man das öffentliche Stromnetz als Puffer benutzen, und sein Haus zum Nullenergiehaus machen. Im Sommer also überschüssigen Strom einspeisen und im Winter Strom zapfen.

Sicher kommen bald effiziente Stromspeicher auf dem Markt, zum Beispiel mit Wasserstoff als Trägermedium, sodass man ganzjährig unabhängig werden kann.

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