7 Stolperfallen bei der Hausfinanzierung

Aufgrund der Tatsache, dass die Preise für Immobilien immer höher werden, sollte man Fehler unbedingt vermeiden - auch Fehler, etwa im Zuge der Hausfinanzierung, können durchaus teuer werden. Ganz egal, wie schön das Objekt auch ist und wie praktisch es nicht wäre, demnächst der neue Eigentümer der Immobilie zu sein - man muss vorsichtig sein und im Vorfeld ein paar Tipps und Tricks berücksichtigen, sodass das Projekt nicht scheitert.

Stolperfalle Nummer 1: Das Schönreden der finanziellen Situation

Zu Beginn steht ein ehrlicher Kassensturz. Das heißt, es wird der finanzielle Spielraum ermittelt. Wie hoch sind die monatliche Einnahmen und Ausgaben? Am Ende sollte man die Ausgaben von den Einnahmen abziehen, um ermitteln zu können, wie hoch die monatliche Kreditrate ausfallen darf. Wichtig ist, dass man - auch wenn man mitunter nicht zu seinem gewünschten Ergebnis kommt - ehrlich bleibt.

Stolperfalle Nummer 2: Es gibt keine Reserven

Auch wenn es darum geht, die Eigenkapitalquote so hoch wie möglich zu schrauben, so ist es dennoch wichtig, dass man nicht das gesamte Ersparte in die Finanzierung steckt. Reserven sind immer wichtig. Schlussendlich soll eine zu ersetzende Waschmaschine nicht zum finanziellen Engpass führen.

Stolperfalle Nummer 3: Die zu kurze Zinsbindung

Zahlreiche Immobilienkäufer sind der Meinung, dass der optimale Hypothekenkredit eine Zinsbindung von zehn Jahren hat. Eine Laufzeit, die in der Regel von Sparkassen wie auch Banken angeboten wird. Doch auf diese Laufzeit sollte man sich nicht einlassen - vor allem nicht während einer Niedrigzinsphase. Je niedriger der aktuell zur Verfügung gestellte Zinssatz ist, desto länger sollte die Zinsbindung sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Niedrigzinsniveau noch zehn Jahre hält, ist gering. Braucht man also eine Anschlussfinanzierung, so wird man mitunter tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn die Zinsbindung zu kurz ausfällt.

Stolperfalle Nummer 4: Es wird kein Vergleich durchgeführt

Der wohl gravierendste Anfängerfehler: Die Hausbank präsentiert ein Kreditangebot und der potentielle Eigenheimbesitzer unterschreibt - verzichtet man auf einen Kreditvergleich, so kann man nie wissen, ob man das beste Angebot gefunden hat. Im Internet gibt es diverse Vergleichsplattformen, die kostenlos zur Verfügung stehen und dabei helfen, wenn es darum geht, den Kredit mit den besten Konditionen zu finden. Wer über die Bank den Hauskauf finanzieren lässt, muss im Vorfeld immer einen Vergleich durchführen! Zum Glück gibt es dafür im Internet diverse Anbieter wie Baufi24. Baufi24 arbeitet unabhängig mit über 400 Banken zusammen um für jeden Bedarf das richtige Kreditangebot anbieten zu können.

Stolperfalle Nummer 5: Nebenkosten treiben den Preis in die Höhe

Der Käufer rechnet immer mit dem Kaufpreis - ein Fehler. Die Zusatzkosten dürfen keinesfalls ignoriert werden. Je Bundesland fallen Grunderwerbskosten zwischen 3,5 Prozent und 6,5 Prozent an; zudem gibt es noch Grundbuchs- wie Notarkosten, die sich ebenfalls zwischen 1,5 Prozent und 2 Prozent bewegen. War der Makler am Hauskauf beteiligt, so steigen die Nebenkosten um mindestens 3,57 Prozent.

Stolperfalle Nummer 6: Es gibt keine Flexibilität

Viele Kreditangebote mögen zwar günstig sein, sind aber nicht flexibel - das heißt, der Kreditnehmer muss starre Raten bezahlen. Sonderzahlungen sind jedoch extrem wichtig - vor allem dann, wenn man die monatlichen Raten reduzieren oder die Laufzeit verkürzen möchte. Aus diesem Grund sollte man immer versuchen, dass eine kostenlose Sondertilgungsmöglichkeit vertraglich festgehalten wird.

Stolperfalle Nummer 7: Keine Förderungen

Die KfW-Bank stellt günstige Darlehen wie auch Tilgungszuschüsse zur Verfügung. So etwa für energieeffiziente Wohnungen wie Häuser. Unterstützt werden unter anderem auch Familien mit Kindern.

 

Bilder:
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