Aufdoppeln mit WDVS – jetzt auch auf Holzwolle-Leichtbauplatten.

Aufdoppeln als Alternative zu Abriss der alten Dämmung und anschließender Neudämmung ist jetzt erstmalig auch bei Gebäuden möglich, die mit Holzwolle-Leichtbauplatten verkleidet sind. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erweiterte die Zulassung für WDV-Systeme von Sto auch für diesen Untergrund. Als Dämmstoff stehen Polystyrol oder Steinwolle zur Wahl, daher stellen auch hohe Brand­schutzanforderungen kein Problem dar.
 

 Im deutschen Gebäudebestand sind Holzwolle-Leichtbauplatten (HWL) als Putzträger oder zur Beplankung im Außenbereich weit verbreitet – oft als „verlorene Schalung“, einlagig am tra­genden Untergrund anbetoniert. Aufgrund der Zusatzstoffe sind diese Platten kein gewöhnlicher Bauschutt. Ihre Entsorgung beziehungsweise die Sanierung HWL-gedämmter Gebäuden ist daher teuer.
  
 Das mittlerweile bewährte System der Aufdopplung löst das Problem elegant. Durch Dämmen direkt auf die vorhandene Bausubstanz entfallen der Rückbau und die aufwändige Ent­sorgung der Leichtbauplatten. Zugleich können die Dämmstoffe effizienter verbaut werden, da die alte Bausubstanz erhalten bleibt.
  
 Als bislang einziger Hersteller bietet Sto jetzt auch bauaufsicht­lich zugelassene Wärmedämm-Verbundsysteme (Z-33.49-742) zum Aufdoppeln auf einen Untergrund aus Holzwolle-Leicht­bauplatten. Da die Zulassung sowohl für Polystyrol- als auch für Steinwolledämmung gilt, sind Aufdopplungen auch bei hohen Brandschutzanforderungen möglich – beispielsweise bei Gebäuden, die über die Hochhausgrenze hinaus ragen. Ein­zige Voraussetzung ist die ausreichende Tragfähigkeit des Untergrundes.
 

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 Bildunterschriften

 

 [10-66-HWL-Platte]

 

Als Abfall Sondermüll – als Untergrund Teil der Dämmung: Viele Gebäude, die einst mit Holzwolle-Leichtbauplatten gedämmt wurden, sind sanierungsbedürftig. Hier bietet sich das Aufdopplungsverfahren an. Sto erhielt jetzt als bislang einziger Anbieter die Zulassung für die Aufdopplung auf HWL als Untergrund.
 Foto: Sto AG

 

 [10-66-Hochhausfassade]

 

Weil auch Steinwolle-Dämmung zugelassen ist, dürfen auch Gebäude über der Hochhausgrenze aufgedoppelt werden.

 Foto: Sto AG

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