Baugeldrechner: Damit sollten Sie beim Hausbau rechnen!

Nie wieder Miete zahlen und in die eigenen vier Wände? Dieses Ziel haben die meisten Deutschen. Doch der Weg zum Eigenheim ist mit einer großen finanziellen Belastung verbunden, weshalb eine solide Planung eine wichtige Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf ist. Dazu gehört es zu wissen, welche Kosten beim Hausbau anfallen und wie diese finanziert werden können.

Baugeldrechner: Zinsen vergleichen und Geld sparen

Da die wenigsten zukünftigen Bauherren und Hauskäufer über genug Eigenkapital verfügen, um die Kosten ohne Fremdkapital zu tragen, entscheiden sich die meisten dazu eine Baufinanzierung aufzunehmen. Dabei entstehen ebenfalls Kosten für die Zinsen, die an den Kreditgeber mit der Tilgung gezahlt werden müssen. Durch das Niedrigzinsniveau liegen die Zinsen für Baugeld aktuell sehr niedrig. Trotz dessen ist es wichtig verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Dafür bieten sich Baugeldrechner an. Damit können Sie die Konditionen von über 300 Banken und Sparkassen vergleichen. So können Sie sicher gehen, dass Sie das beste Angebot erhalten. Durch einen Zinsvergleich lässt sich eine erhebliche Summer einsparen. Doch nicht nur der Zinssatz ist bei der Baufinanzierung entscheidend. Sie sollten vor allem auch auf den Tilgungssatz, die Zinsbindung, die Sondertilgung und die Flexibilität bei der Rückzahlung beachten.

Sie haben auch die Möglichkeit verschiedene Arten von staatliche Förderungen in Anspruch zu nehmen.

Mit dem Baugeldrechner von LOYALE FINANZ haben Sie die Möglichkeit die Konditionen und die damit verbundenen monatlichen Kosten zu kalkulieren und erhalten so einen ersten Anhaltspunkt.

Eigenkapital einbringen

Durch den Einsatz von Eigenkapital wird die Darlehenssumme verringert, was zur Folge hat, dass die monatliche Belastung reduziert. Zusätzlich wird der Zinssatz dadurch gesenkt, was diesen Effekt zusätzlich verstärkt. Ideal sind 20% Eigenkapital. Beim Hausbau können auch Eigenleistungen eingebracht werden. Diese eingebrachte Arbeiten können dem Eigenkapital hinzugerechnet werden. In der Regel werden bis zu 30.000 € Eigenleistung akzeptiert. Bedenken Sie jedoch auch, dass Sie eine Notfallreserve haben, um unvorhergesehene Kosten mühelos tragen zu können.

Durchschnittliche Kosten für den Hausbau

Die Hausbaukosten sind von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Geht es um ein Massiv- oder ein Fertighaus? Braucht man möglicherweise einen Keller? In welcher Lage liegt das Grundstück, ist es eine teure oder eher preiswerte Wohngegend? - es gibt sehr viele ausschlaggebende Gründe, wodurch die Kosten beeinflusst werden. Die durchschnittlichen Kosten für ein Eigenheim in Deutschland liegen zwischen 310.000 € und 350.000 €. Dabei wird von einer Grundstücksgröße von 700 bis 850 m² sowie einer Wohnfläche von ca. 150 m² ausgegangen. Diese Zahlen sind nur Richtwerte und beziehen sich auf einen schlüsselfertigen Neubau.

Wodurch werden die Kosten beim Hausbau beeinflusst?

Die Kosten eines Neubaus sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Grob gesagt: Je mehr Extras, umso teurer wird das Vorhaben letztlich. Hier sind die üblichen Kostenverursacher im Überblick

  • Die Lage des Grundstücks (in Ballungszentren oder auf dem Land)
  • Hausart (Massivhaus oder Fertighaus)
  • Energieeffizienz (Solar, Photovoltaik, Wärmepumpe, Erdwärme)
  • Keller
  • Wohnfläche (Je größer das Haus, desto mehr Material und Arbeit wird benötigt)
  • Qualität der Materialien (Qualitativ hochwertige Materialien haben eine geringere Abnutzung)
  • Türen und Fenster (Anzahl sowie Ausfertigung)
  • Innenausbau (Bodenbeläge, Fußbodenheizung, Bäder und Heimsauna)
  • Technik (Smart-Home und Energiesparsysteme)
  • Außenanlagen (Garten- und Pflasterarbeiten)

Sparen kann man insbesondere bei der Innenausstattung sowie bei den Außenanlagen. Wer sich mit einer Grundausstattung zufrieden gibt, kann hier viel Geld einsparen. Ebenso sieht es bei den Außenanlagen aus. Wer auf eine Firma für den Außenbereich verzichtet, kann die Kosten deutlich reduzieren.

Die Zusammenstellung aller Kosten

Die kompletten Kosten für ein Haus setzten sich aus vielen verschiedenen Kostenpositionen zusammen, die von Haustypen und Baunebenkosten abhängen.

Kosten für das Einrichten der Baustelle

Denken Sie bei der Planung des Bauvorhabens an die Einrichtung der Baustelle, weil hier auch Kosten von 2 % der Gesamtkosten entstehen können. Ein Grundstück kann je nach Lage verschiedene Aufgaben und Arbeiten mit sich bringen. Es ist möglich das Erdarbeiten anfallen oder Zufahrtswege geschaffen werden müssen, eventuell müssen auch Bäume entfernt werden.

Kostenaufstellung des Rohbaus

Der Rohbau beinhaltet, das Fundament, die Außenwände, die Innen- und tragenden Wände sowie das Dach. Der Rohbau kostet im Durchschnitt 507 €/m² in Deutschland.

Anfallende Arbeiten:Kosten pro m²Fundament70 – 100 €Außenwände100 – 150 €Treppen400 – 800 €Zwischendecken120 – 150 €Fassade120 – 150 €

Kosten von Innenausbau

Beim Innenausbau fallen durchschnittlich Kosten in höhe von 400 - 800 €/m² an. Der Innenausbau beinhaltet viele verschiedene Kostenpunkte. Die folgende Tabelle listet alle dazugehörigen Kosten auf.

Maßnahmen:ArbeitskostenMaterialkostenEstrich15 – 25 €/h4.000 – 5.000 €Sanitäreinrichtung30 – 70 €/h3.000 €Heizungsinstallation5.000 - 15.000 €FestpreisElektro50 - 100 €/h5 – 25 €/m²Fenstereinbau300 €/h40 – 60 €/m²Bodenbeläge10 – 40 €/h10 – 80 €/m²Rolläden50 €/h50 – 1.200 €/TürFliesen30– 60 €/h14 €/m²Türeinbau30 – 40 €/h15 €/m²Malen, Tapezieren30 – 40 €/hab 1 €/m²

Kosten für Außenanlagen

Die Kostengestaltung bei den Außenanlagen ist sehr verschieden, weil jeder Mensch verschiedene Wünsche und Vorstellungen hat. Ein entscheidender Kostenpunkt ist jedoch die Größe des Grundstückes. Je größer das Grundstück desto teurer das Vorhaben. Man sollte jedoch in seiner Planung mit einer Summe von 10.000 € rechnen. In der folgenden Tabelle sind die Kosten für die Außenanlage aufgelistet.

Maßnahme:KostenEinfahrt50 €/m²Carport300 – 8.000 €Garage4.000 – 20.000 €Hecke2 – 30 €/m²Rasen10 – 25 €/m²Terrasse60 – 250 €/m²

Baunebenkosten - keine Nebensache

***Grafik Nebenkosten*** Quelle: loyalefinanz.de

Beim Kauf als auch Bau einer Immobilien fallen Nebenkosten an. Dabei hängen die Nebenkosten von dem jeweiligen Bundesland ab. Diese Nebenkosten fallen im Detail an:

  • Grundbucheintragung (0,5%)
  • Notargebühren (ca. 1,2%)
  • Grunderwerbsteuer (3,5% bis 6,6%)
  • Maklercourtage (4,76% bis 7,14%)

***Grafik Grunderwerbsteuer Deutschlandkarte*** Quelle: loyalefinanz.de

Ebenso ist es wichtig, optimal abgesichert zu sein, um mögliche Risiken auszuschließen. Dazu gehört insbesondere die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Wohngebäudeversicherung. Zusätzlich kann eine Bauleistungsversicherung, eine Baufertigstellungsversicherung und eine Feuer-Rohbauversicherung gewählt werden.

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