Bausparen für Berufseinsteiger - Wer früh beginnt, gewinnt!

Mit Bausparen durchstarten / Junge Leute profitieren besonders von Fördermitteln

 

 

 

Frisch von der Schule freuen sich Auszubildende über das erste selbst verdiente Geld. Es reicht zwar oft noch nicht aus, um in eine eigene Wohnung zu ziehen, wohl aber, um erste Ersparnisse zurückzulegen. Ideal hierfür ist das Bausparen. „Wer früh beginnt, kann schon mit kleinen Einzahlungen eine solide Basis für den Erwerb der ersten eigenen vier Wände aufbauen“, erläutern die Experten der Landesbausparkassen (LBS). Und der Staat fördert das Bausparen gleich mehrfach: Mit Wohnungsbauprämie (WoP), Arbeitnehmersparzulage und Wohn-Riester inklusive Starter-Bonus geht es schneller und günstiger ins Eigenheim.

 

 

 

Rund 616.000 junge Menschen begannen im vergangenen Jahr eine Ausbildung und erhielten laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchschnittlich 642 Euro pro Monat. Es lohnt sich, frühzeitig ein paar Euro davon beiseite zu legen: Um beispielsweise bis zum Alter von 65 Jahren 100.000 Euro auf der hohen Kante zu haben, muss ein 20-Jähriger bei einem Sparzins von 5 Prozent rund 50 Euro monatlich zurücklegen. Ein 50-Jähriger muss für das gleiche Sparziel stolze 376 Euro pro Monat aufwenden. Der Zinseszins-Effekt ist für den jungen Sparer enorm. Er profitiert über die gesamte Zeit von rund 72.000 Euro Zinsen, beim 50-Jährigen sind es „nur“ 32.000 Euro.

 

 

 

Stattliche Hilfe vom Staat

 

 

 

Damit das Sparen auch Spaß macht, braucht es ein Ziel: zum Beispiel die erste eigene Wohnung. Staatliche Förderungen auf den Bausparvertrag erleichtern es, dieses Ziel zu erreichen. Die Wohnungsbauprämie (WoP) erhalten alle Bausparer ab 16, egal ob Schüler, Auszubildender oder Student. Darüber hinaus gibt es die Arbeitnehmersparzulage, die junge Leute beziehen, wenn der Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen (vL) auf den Bausparvertrag einzahlt. Und es winkt die Riester-Förderung. „Insgesamt eine ganze Menge an staatlichen Extras, die sich niemand entgehen lassen sollte“, so die LBS-Experten.

 

 

 

Die Wohn-Riester-Förderung ist noch relativ neu. Wer eine eigene Immobilie baut oder kauft und diese selbst bewohnt, bekommt seit 2008 für die Finanzierung die selben Zulagen und gegebenenfalls Steuervorteile wie für andere Riester-Produkte (Geldrente). Förderberechtigte Erwachsene erhalten eine jährliche Grundzulage von maximal 154 Euro. Um diese zu bekommen, müssen einschließlich Zulagen vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens in den Riester-Bausparvertrag fließen (max. 2.100 Euro, inkl. Zulagen).

 

 

 

Junge Sparer unter 25 können sich zum Start sogar über 354 Euro Zulagen freuen. Für sie gibt es im ersten Beitragsjahr einen einmaligen Starter-Bonus von 200 Euro, der zusammen mit der Grundzulage automatisch gutgeschrieben wird.

 

 

 

Beispiel: Riester-Förderung in der Ausbildung

 

 

 

Die 19-jährige Julia hat 2008 ihre Ausbildung begonnen und bekommt ein Jahresgehalt von 8.000 Euro. Um die volle Riester-Förderung zu erhalten, muss sie inklusive Zulage 320 Euro im Jahr in ihren Riester-Bausparvertrag einzahlen. Nach Abzug der Grundzulage von 154 Euro bleiben noch 166 Euro, die sie selbst sparen muss – das sind rund 14 Euro monatlich. Zusätzlich erhält sie einmalig den Starter-Bonus von 200 Euro.

 

 

 

Individuelle Beispielrechungen:

 

www.eigenheim-renten-rechner.de

 

 

 

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Bild-Hinweis:

 

[2009-09 Berufseinstieg]

 

Berufseinsteiger aufgepasst: Wer die staatlichen Zulagen beim Bausparen nutzt, kommt früher in die eigenen vier Wände.

 Foto: LBS

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