Baustellenvorbereitung

Bevor die Bebauung des Grundstücks beginnt, muss so einiges bedacht werden. Selbst wer denkt, er hätte alles Detailreich geplant, ist vor Überraschungen nicht sicher. Die Gefahren in der Baubranche sind vor Allem versehentliche Verstöße oder Unterlassungen, die passieren können, obwohl man nicht einmal wusste, dass sie existieren. In jedem Fall haftet der Bauherr für Fehler dieser Art. Vor jedem Bauprojekt muss also zu aller erst eine Genehmigung eingeholt werden, falls dies erforderlich ist. Es darf erst mit dem Bauen begonnen, werden wenn diese Genehmigung tatsächlich vorliegt. Wer diese Genehmigung wann bekommt, liegt in den Händen der Behörden. Häufig kommt vor, dass nur bestimmte Teile des Projekts nicht genehmigt werden und das Vorhaben dadurch massiv beeinträchtigt wird. Bei Unklarheiten sollte der Bauherr sich an die zuständigen Behörden wenden, um eventuelle Fehler vorzubeugen.

Was während des Baus zu beachten ist

Die Baustelle muss korrekt beschildert werden. Von den zuständigen Behörden wird die Vorschrift erteilt es gut sichtbar und zugewandt zur Straße anzubringen. Außerdem muss es vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Unbefugte dürfen keinen Zutritt zu der Baustelle erlangen. Daher ist der Einsatz eines sichernden Bauzauns unumgänglich. Bei den Lieferungen kann es praktisch sein, wenn auf den Kartons bedrucktes Klebeband geklebt wurde. So fällt es leichter sich zu Orientieren und die Marken und Produkte sind sofort identifizierbar. Außerdem müssen alle die an dem Bauprozess beteiligt sind, vor Beginn bei der Baugenossenschaft angemeldet werden. Erst danach sind die Helfer auch gesetzlich bei eventuellen Arbeitsunfällen abgesichert. Dabei ist es egal wie lange die Hilfskräfte angestellt sind und ob sie bezahlt werden oder nicht.

Welche Kosten entstehen

Wenn man ein Grundstück oder ein Haus kaufen möchte, müssen versteckte Kosten berücksichtigt werden. Auch der Staat, der Fiskus und der Notar bekommen einen Anteil des Geldes. Pauschal lässt sich sagen, dass auf den vertraglich vereinbarten Kaufpreis noch mal zehn bis zwölf Prozent an Nebenkosten zuzurechnen sind. Die Steuersätze steigen dabei weiterhin an. Die Maklerkosten, die Grunderwerbsteuer, die Notar kosten und die Gebühren des Grundbuchamts sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Makler bekommen je nach Bundesland drei bis sechs Prozent des Kaufpreises plus 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bei der Grunderwerbsteuer kassiert der Staat ebenfalls 3,5 Prozent bis 6,5 Prozent der Kaufsumme. Um vor spontanen und unüberlegten Käufen zu schützen, muss jede Kaufentscheidung in Form eines vom Notar unterzeichneten Vertrags bestätigt werden. Dieser verdient daran circa 1 Prozent der Kaufsumme.

Wenn man ein Haus baut oder eins Kaufen möchte, geht man ein großes Risiko ein. Mit der Richtigen Planung lassen sich jedoch die meisten Unannehmlichkeiten vermeiden.

 

Bild: Sebastian Göbel  / pixelio.de

*Bitte beachten Sie das Copyright und die Urheberrechte! Keine Rechtsberatung! Keine Steuerberatung!
Keine Gewähr für Angaben, Preise sind unverbindlich und direkt beim Hersteller zu überprüfen.
Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren