Baustrom richtig beantragen und Kosten sparen

Wenn ein neues Haus errichtet wird, dann ist natürlich noch kein Anschluss an das Stromnetz vorhanden. Dennoch wird auf der Baustelle in allen Bauphasen auch Strom benötigt, weshalb man auf jeden Fall Baustrom beantragen kann. Strom ist nicht günstig, deshalb sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen, um bares Geld zu sparen.

Baustrom wird meistens vom Bauherren beantragt

Baustrom ist also unbedingt notwendig, damit auf der Baustelle gearbeitet werden kann, auch wenn das Grundstück mit dem entstehenden Gebäude noch nicht mit dem Stromnetz verbunden ist. Normalerweise ist in den meisten Fällen der Bauherr für die Versorgung mit Baustrom verantwortlich, das wird auch mittels Vertrag geregelt. Auch wenn die Baufirmen selbstverständlich den Strom für ihre Arbeiten brauchen, so überlassen sie dies gerne dem Bauherren, denn die Formalitäten können in jeder Region sehr unterschiedlich sein, so dass unter Umständen ein großer Zeitaufwand damit verbunden sein kann.

Damit die Baustelle ordnungsgemäß eingerichtet werden kann, gehört die Beantragung des Baustroms und des Wassers zu den wichtigsten Vorbereitungen. Damit es nicht zu Verzögerungen kommt, sollte der Baustrom schon beantragt werden, sobald die Baugenehmigung vorliegt. Nicht immer ist bei der Baustelle ein Stromanschluss vorhanden, in diesem Fall muss man dann auf einen Stromerzeuger setzen. Entsprechende Baustellen-Stromerzeuger bekommt man zum Beispiel auf stromerzeuger-markt.de.

So erfolgt die Beantragung des Baustroms

Wenn der Baustrom für das Grundstück mit dem zukünftigen Eigenheim beantragt werden soll, richtet man sich mit einem entsprechenden Antrag an das Versorgungsunternehmen, welches für den Ort zuständig ist. Ansprechpartner sind in diesem Fall also die Stadtwerke, ein lokaler Netzbetreiber oder der örtliche Energieversorger.

Allerdings muss man sich nicht persönlich an den Netzstromanbieter wenden, dies übernimmt eine zuvor ausgewählte Elektro-Fachfirma, die den Kunden auch kompetent zu diesem Thema beraten kann. Diese Firma stellt den Antrag dann im Namen des Bauherren, dieser muss nur die Anmeldung für den Betrieb vorübergehend angeschlossener Netzgeräte unterschreiben.

Der Elektriker benötigt unbedingt einen exakten Lageplan, so dass in Absprache mit dem Netzbetreiber später der Anschlusspunkt festgelegt werden kann. Der Bauherr muss berücksichtigen, dass die Bezahlung noch vor dem Anschluss ans Stromnetz erfolgt, erst dann wird ein Baustromschrank von der Elektro-Fachfirma bei der Baustelle aufgestellt und mit einem Zähler versehen. Dann begibt sich ein Techniker des zuständigen Unternehmens am vereinbarten Termin zur Baustelle und schließt den Baustrom an.  Braucht man diesen Stromanschluss nicht mehr, so wird er einfach wieder abgemeldet, eventuell fallen dafür noch einmal Kosten an.

Baustromkosten können sehr stark variieren

Die Kosten für den Baustrom und alles, was damit zusammenhängt, können recht unterschiedlich ausfallen, es sind auch immer Einsparungen möglich. Den Baustromkasten kann man mieten, über die Kosten muss man mit der Elektrofirma verhandeln. Es ist auch möglich, einen neuen oder gebrauchten Stromkasten zu kaufen, eventuell kommt dies sogar günstiger, hier muss man vorab gut vergleichen. Kosten fallen auch für das Aufstellen und das Anschließend des Baustromkastens an, dazu kommt noch Geld für den Einbau des Zählers.

Die Baustromkosten hängen natürlich maßgeblich vom jeweiligen Stromverbrauch auf der Baustelle ab. Diese Kosten richten sich nach den aktuell gültigen Tarifen des zuständigen Versorgungsunternehmens, einige Anbieter erheben auch noch eine gewisse Grundgebühr pro Monat. Der Baustromkasten sollte sich so nah wie möglich am Grundstück befinden, denn Straßenüberbrückungen würden zusätzliche Kosten verursachen.

Es wäre abzuklären, welche Baugeräte mit Strom betrieben werden müssen, denn es gibt unterschiedliche Anschlüsse, und ein späterer Wechsel bringt Mehrkosten mit sich. Man kann mit der Baufirma vereinbaren, dass sie die Verbrauchskosten übernimmt, denn dann ist die Motivation zum Stromsparen meistens sehr groß, und der Anschluss des Hausstromes erfolgt eventuell auch schneller. Um einen Stromklau auf der Baustelle zu verhindern, sollte man den Baustromkasten unbedingt immer mit Hilfe eines Vorhängeschlosses sichern.

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