Bebauungspläne - Die eigenen gestalterischen Wünsche durchsetzen

Zwar entstanden die ersten Techniken für den Fertigbau von Häusern bereits im 12. Jahrhundert in Japan, doch bis sich der Trend etablierte, dauerte es bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Wer heute durch alte Straßenzüge geht, wird feststellen können, wie sehr sich doch seit dieser Zeit die Trends verändert haben. Bebauungspläne waren über viele Jahrzehnte nicht nur für die Sicherheit gedacht, sondern auch, um ein möglichst stringentes Muster über alle Gebäude zu legen. Inzwischen geht der Trend wieder zur baulichen Vielfalt.

Das einheitliche Baugebiet

Die Städteplaner waren in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg ganz davon fasziniert, genau durchgetaktete Baugebiete aufzuziehen, die einer klaren Linie folgten. Dazu trug schließlich auch die Entwicklung des Fertighauses bei. Damit wurde das Eigenheim bisweilen zum Massenprodukt, welches sich allerdings häufiger anglich. Doch trotz der effizienten Methode des Fertigbaus gibt es zum Glück weitere Bauformen, welche die Vielfalt nach wie vor befeuern. So rückt zum Beispiel das Blockhaus mehr in den Fokus, da es sehr ökologisch eingesetzt werden kann. Wie auf der Seite leonwood.de dargestellt wird, trägt gerade die teils herausragende Energieeffizienz einen Teil zur Auferstehung der traditionellen Bauform aus massivem Holz bei. Blockhäuser waren in der Vergangenheit bereits bei Siedlern sehr beliebt, da große und massive Stämme in Massen verfügbar waren und nur noch geschlagen werden mussten. Nach wie vor ist der Baustil daher gerade in bewaldeten Regionen wie dem Schwarzwald in Ansätzen zu finden.

Regulierungen in Deutschland

Doch auch heute noch ist es längst nicht in jedem Baugebiet erlaubt, ein Blockhaus zu errichten. Gerade im Südwesten Deutschlands sind die Verordnungen dabei auch im Flächennutzungsplan sehr streng. Bauherren wird dabei bisweilen sogar untersagt, der kubistischen Bauart zu folgen und das Eigenheim mit einem flachen Dach zu versehen. Manche Gemeinden setzten diesen Trend gerade in den 1990er Jahren soweit durch, dass sogar eine bestimmte Farbe der Dachziegel durch den Bebauungsplan einzuhalten war. Bevor es schließlich an den Kauf eines Bauplatzes geht sollte daher ein Blick in die Verordnungen geworfen werden. So lässt sich die große Enttäuschung verhindern, falls es am Ende doch nicht erlaubt sein würde, die eigenen Wünsche baulich in die Tat umzusetzen. Die passenden Informationen zu diesem Thema können im jeweiligen Bauamt eingeholt werden, welches im Zuständigkeitsbereich liegt. Wer sich davon nicht vom Träumen abhalten lassen möchte, dem bietet sich noch immer die Möglichkeit, nach einem anderen Baugebiet Ausschau zu halten, welches dabei etwas freizügiger mit den Angeboten verfährt.

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

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