Beim Hausbau zählt jeder gesparte Cent dreifach

Wohl jeder, der schon einmal ein Haus gebaut hat, wird dies im Nachhinein als Abenteuer bezeichnen. Selbst wenn wirklich alles reibungslos verläuft – was tatsächlich nicht allzu oft der Fall ist – ist es aufregend und nervenzehrend, und wenn beim einen oder anderen Gewerk Probleme auftreten, ist das schnell Anlass, das Bauvorhaben zu bereuen. Erst später, nach dem Einzug, wird man sich in der Regel an eine besonders spannende Zeit erinnern, die viel Erfahrung mit sich gebracht und vor allem eine Menge Geld gekostet hat. Jedes einzelne Problem, jede Verzögerung, jedes Lieferproblem kostet, und das in einer Phase, in der der Bauherr ohnehin das Gefühl hat, das – meist von der Bank geliehene – Geld rinnt ihm nur so durch die Finger. Da sich das kaum vermeiden lässt und bei aller Sorgfalt die ein oder andere Panne nicht zu verhindern ist, ist es umso wichtiger, sich um finanziellen Nachschub zu kümmern und die gesamten Baukosten jederzeit bestmöglich im Blick zu haben.

Förderungsmittel nutzen

Ob Sie nun ganz allein, mit einem engagierten Architekten oder einem Bauträger Ihren Weg zum Traumhaus gehen: Keiner wird die Arbeit umsonst leisten oder Ihnen Geld schenken. Und auch wenn es um mögliche Fördermittel geht, sollten Sie immer selbst aktiv werden. Es sind Ihre finanziellen Belastungen und Verpflichtungen, also ist es auch Ihre Aufgabe, sich um eine mögliche Entlastung zu kümmern. Sie werden während der Bauphase dazu weder Zeit noch Lust haben, also sollten Sie bereits im Vorwege – sofort nach dem Entschluss, ein Haus bauen zu wollen – die unterschiedlichen Möglichkeiten recherchieren, für die Ihnen unter Umständen finanzielle Zuschüsse zustehen. Aktuell in aller Munde ist natürlich das Baukindergeld, doch es gibt in der heutigen Zeit auch andere Varianten. Der Staat hat ein Interesse an nachhaltigen Bauten, und das kommt unter anderem bei den verschiedenen Heizsystemen zum Tragen. Die verschiedenen Möglichkeiten zu vergleichen und zu beurteilen ist ohnehin schwer genug. Wenden Sie sich daher am besten an einen Fachmann. Er kann Ihnen die Unterschiede der Heizmöglichkeiten erläutern und wird auch wissen, welche davon zu welchen Konditionen gefördert werden.

Den Zeitpunkt nicht verpassen

Es ist noch aus einem anderen Grund wichtig, dass Sie sich rechtzeitig um diese Thematik kümmern. Einige Fördermittel werden nur dann gewährt, wenn der Antrag vor der Umsetzung gestellt wird. Das heißt, wenn Sie abwarten, bis Ihr Haus fertiggestellt und längst das erste Mal durchgeheizt ist, so kann es sein, dass Sie den Anspruch auf Förderung oder Bezuschussung verloren haben, obwohl sich am Produkt, das Sie gewählt haben, nichts geändert hat. Dieses Risiko sollten Sie nicht eingehen. Notieren Sie daher die Recherche oder die Beantragung von Fördermöglichkeiten ganz oben auf Ihrer Checkliste, damit Sie am Ende nicht auf ein paar Tausend Euro verzichten müssen, die Ihnen die Last deutlich verringert hätten .

Bild 1: ©istock.com/Photobuay Bild 2: ©istock.com/Andreas Steidlinger Bild 3: ©istock.com/urfinguss

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