Betonsanierung – Eine lohnende Investition in die Zukunft

Die Beton-Sanierung nimmt immer mehr an Bedeutung zu, denn viele Häuser, vor allem die Bauten aus der Nachkriegszeit, sind sanierungsbedürftig. Vor allem Tiefgaragen, aber auch Fassaden, Balkone und Terrassen müssen häufig Instand gesetzt werden. Warum Beton aber überhaupt saniert werden muss, wird im Folgenden erklärt.

 

Korrosion von Stahlbeton

Das Problem ist nicht der Beton, der eine relativ stabile Bausubstanz darstellt, sondern die Stahlelemente, die im Beton mit verarbeitet wurden, man spricht dann von sogenanntem Stahlbeton. Sind die Betonflächen nicht ausreichend geschützt oder getrocknet, kann es zur Korrosion des Stahls im Beton kommen. Dies kann durch die Ausdehnung des rostenden Stahls zu Schäden und Abplatzungen des Betons führen. Außerdem ist notwendige Stabilität des rostenden Stahls nicht mehr gegeben und stellt eine Gefahrenquelle für den Bau dar, in dem sie verarbeitet wurden.

 

Voruntersuchungen einer Sanierung

Im Allgemeinen müssen Flächen, in denen Stahlbeton zum Einsatz kam, vor Wasser und Salzen geschützt werden. Dies kann durch Beschichtungen, ein sogenanntes Oberflächenschutzsystem, erreicht werden. Ist der Beton sanierungsbedürftig, sind umfassende Untersuchungen notwendig, um den jeweiligen Ist-Zustand zu ermitteln. Sind im Beton Feuchtigkeit und Kohlenstoffdioxid enthalten, beginnt die Stahlbewehrung, das Stahlskelett innerhalb eines Betonteils, zu korrodieren. Im Rahmen der Voruntersuchung kann es zur Messung der Betondeckung und der Ermittlung der Carbonatisierungs-Tiefe, der Tiefe der Kalksteinbildung an der Stahlbewehrung kommen. Aber auch die Betonfestigkeit und der Korrosionsgrad der Bewehrung sind relevante Faktoren.

 

Dringender Handlungsbedarf bei Chlorid-Korrosion in Tiefgaragen

Insbesondere bei Tiefgaragen kann eine Korrosion fatale Auswirkungen haben – wenn etwa die Statik eines Hauses von einer Tiefgarage gestützt wird, in der es zur sogenannten Chlorid-Korrosion kommt. Diese tritt ein, wenn Fahrzeuge im Winter Schmelzwasser mit in die Garage bringen. Nach dem Verdunsten des Wassers bleiben Chloride im Boden zurück, die den Stahl im Beton korrodieren lassen. In einem solchen Fall besteht dringender Handlungsbedarf, denn die Sicherheit des Hauses ist nicht mehr gewährleistet. Von außen kann man nicht erkennen, was innerhalb des Betons vor sich geht, daher ist es ratsam, frühzeitig Experten zu Rate zu ziehen.

 

Die Betonsanierung

Im Schadensfall kommt es zur Betonsanierung, in der geschädigter Beton zunächst abgetragen und anschließend ergänzt wird. Die Stahlbewehrung im Inneren des Betons wird entrostet, mit einem Korrosionsschutzanstrich versehen und anschließend reprofiliert. Zum langfristigen Schutz des Betons wird ein entsprechender Anstrich oder eine Beschichtung aufgetragen.

 

Eine Investition in das Betongold

In Zeiten steigender Immobilienpreise und immer anspruchsvolleren Kreditkonditionen erscheint eine Investition in das sogenannte „Betongold“ besonders sinnvoll, denn je besser man die eigene Immobilie pflegt, desto länger kann man sich an ihr erfreuen. Durch eine qualitativ hochwertige Bausubstanz lassen sich im Laufe der Zeit beachtliche Wertsteigerungen einer Immobilie erzielen.

 

Über den Autor

Philipp Brandener ist Geschäftsführer des Münchner Komplettsanierungs-Unternehmens Unisan, das seit über 30 Jahren erfolgreicher Dienstleister im Bereich der Betoninstandsetzung ist. Ursprünglich eine Malerfirma, entwickelte sich das Unternehmen im Laufe der Zeit zum Experten der Betonsanierung und spezialisierte sich auf die Sanierung von kommerziell genutzten Tiefgaragen im Großraum München.

 

Beton Unisan – Betonsanierung und Stahlbaubetrieb

Stolzhofstraße 18

81825 München

Tel. 089 – 4 48 59 83

E-Mail info@beton-unisan.de

https://www.beton-unisan.de

 

Das Foto ist von Unisan https://www.beton-unisan.de/leistungen/tiefgaragensanierung/

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