Darauf sollte man bei einer Badrenovierung achten

Das Badezimmer ist meist der Raum in einer Wohnung oder in einem Haus, das am seltensten renoviert oder saniert wird. Dabei ist es in der Regel der erste Raum, den man am Morgen betritt und der letzte, bevor man am Abend zu Bett geht. Mit einem schön gestalteten Bad beginnt der Tag viel angenehmer und am Abend kann man das Bad als kleine Wellness-Oase nutzen. Daher sollte man dem Bad eine gewisse Aufmerksamkeit schenken und sich nicht nur alle 20 Jahre ein neues Badezimmer gönnen.

Wenn man sich für ein neues Bad entschieden hat, gilt es einige Dinge zu bedenken.

1. Selbst Hand anlegen oder einen Fachmann beauftragen?

Wenn es nur eine kleine Renovierung sein soll, dann kann man leicht mit speziellen Lacken den alten Fliesen und Waschbecken einen neuen Anstrich geben. Mit neuen Möbeln und passenden Handtücher kann man ebenfalls schnell den Charakter des Badezimmers verändern.

Wenn es jedoch ein größeres Projekt wird und man auch die sanitären Anlagen und die Dusche auswechseln will, dann sollte man sich Unterstützung holen. Gerade bei den Strom- und Wasserleitungen kann man viel falsch machen und eine Badsanierung vom Fachmann kostet weniger als man glaubt.

2. Dusche oder Wanne

Eine wichtige Entscheidung ist, ob man eine Dusche oder eine Badewanne einbauen lässt. Hier spielt neben der persönlichen Vorliebe auch der Platz eine Rolle.

Wer nur ein kleines Bad hat, der sollte lieber nur eine Dusche wählen. Wenn diese eine Glastür hat, wirkt der Raum größer. Dabei sollte man bei der Glastür auf eine spezielle Beschichtung achten, die Wasser abperlen lässt und so hässliche Kalkflecken reduziert.

Ebenerdige Duschen werden immer beliebter und sind barrierefrei, was sich im Alter bezahlt macht. Zudem wird das Bad optisch vergrößert, wenn es keine Kante gibt.

Für viele Menschen gehört eine Badewanne einfach dazu, denn man kann dort einfach herrlich entspannen. Wenn man das Bad saniert, dann kann man die Gelegenheit dazu nutzen, vielleicht ein anderes Modell wie zum Beispiel eine Eckbadewanne einzubauen.

3. Farben

Wenn man die Fliesen und Möbel aussucht, dann sollte man zu neutralen Farben greifen. An bunten Farben sieht man sich schnell satt. Dagegen wirken dezente Farben wie Weiß, Creme oder Hellgrau und ein schlichtes Design zeitlos elegant. Farbe kann man schnell mit Pflanzen, Dekoartikeln oder einem Teppich zaubern und so immer wieder dem Bad ein neues Gesicht geben.

4. Möbel

Für die Einrichtung des Bades kann man sich Inspirationen im Internet und auch bei großen Baumärkten holen. Je kleiner das Bad ist, desto eher sollte man zu hellen Möbeln greifen. Die beliebten Unterschränke unter dem Waschbecken sollten auf Füßen stehen, denn das macht das Bad luftiger und lässt es größer erscheinen. Bei Lampen sollte man darauf achten, dass sie für feuchte Räume geeignet sind. Ein Heizkörper mit Handtuchhalterung sorgt für kuschelige Temperaturen und angenehm warme Handtücher.

Bildnachweis: bombaert/clipdealer.de

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