Darum lohnt sich der Stromanbieterwechsel auch für Bauherren

Als Bauherr hat man einiges um die Ohren. Ganz gleich, ob Termine mit dem Architekten, Genehmigungsverfahren, die Abnahme von Bauabschnitten oder die Eigenleistung am Bau. Was dabei oft unter den Tisch fällt, sind Dinge wie die Wahl des richtigen Stromversorgers. Warum sollte man sich darum auch groß Gedanken machen? Der Strom auf der Baustelle fließt schließlich und um den Hausanschluss kümmern sich auch andere.

Viele Bauherren tappen in die Grundversorgerfalle

Verantwortlich für die Stromversorgung in Neubaugebieten ist in der Regel der regionale Energieversorger. Das macht zunächst auch Sinn, denn schließlich ist dieser auch für die Netze in der Gemeinde verantwortlich. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass Haushalte grundsätzlich in den sogenannten Grundversorgertarif der Stadtwerke bzw. des Regionalversorgers einkategorisiert werden. Das ist ein großer Nachteil, denn die Grundversorgertarife sind die teuersten Stromtarife am Markt. Während der durchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde im Jahr 2017 bei rund 28 Cent lag, liegen Grundversorgertarife oft bei deutlich über 30 Cent.

Wie viel Geld kann ich mit einem Versorgerwechsel sparen?

Wenige Cent Unterschied im Kilowattstundenpreis machen sich am Jahresende auf der Stromabrechnung enorm bemerkbar. Wie groß das Einsparpotential durch den Wechsel vom Grundversorger zu einem günstigen Anbieter ist, zeigt das folgende Beispiel:

Angenommen eine vierköpfige Familie hat einen jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh. Bei einem Grundversorger, der einen Strompreis von 31 Cent pro Kilowattstunde aufruft ergeben sich nach der Rechnung 4.000 kWh x 0,31 Euro jährliche Stromkosten in Höhe von 1.240 Euro. Nimmt die gleiche Familie hingegen einen Stromanbieterwechsel zu einem günstigeren Versorger vor, der 25 Cent pro Kilowattstunde berechnet, belaufen sich die jährlichen Stromkosten auf 1.000 Euro. Und mit der Ersparnis von 240 Euro wissen Bauherren sicherlich etwas Sinnvolles anzufangen.

Wie funktioniert der Anbieterwechsel?

Dank des Internets ist der Stromanbieterwechsel heute so einfach wie nie. Am besten geht dies mit Hilfe eines Online-Vergleichs, der zahlreiche Stromanbieter gegenüberstellt. Alles, was für den Preisvergleich benötigt wird, ist die Postleitzahl sowie der geschätzte jährliche Stromverbrauch in Kilowattstunden. Sobald ein passender Anbieter gefunden ist, kann der Versorgervertrag gleich online abgeschlossen werden.

Dazu braucht es neben dem geschätzten Jahresverbrauch und der Anschrift des Neubaus ledig die Nummer des Stromzählers, der im Haus verbaut ist. Sobald alle Daten an den neuen Anbieter übermittelt sind, heißt es zurücklehnen und auf die Vertragsbestätigung warten. Alle bürokratischen Schritte, wie die Abmeldung beim Grundversorger übernimmt der neue Anbieter. Dank der kurzen Kündigungsfristen der Regionalversorger ist der Wechsel aus dem Grundversorgertarif jederzeit mit einer Frist von 7 bis 14 Tagen möglich.

Bild von: pixabay.com/de/service/terms/#usage
 

 

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