Das richtige Maß an Tageslicht mit Rollos und Co.

Im Winter scheint zwar weniger die Sonne, dafür steht sie entsprechend tief. Der richtige Fensterbehang hält nicht nur grelles Licht und unerwünschte Blicke draußen, sondern sorgt auch für ein angenehmes Wohnklima. 

 

Auswahl von Fensterbehängen nach Einsatzbereich 

 

Oft ist man sich nicht so ganz sicher, ob man lieber ein Rollo, eine Jalousie oder doch einen Vorhang wählen sollte und welches Material das Beste ist. Wichtig ist, sich von den Aufgaben leiten zu lassen, welche die Fensterbehänge erfüllen sollen: 

 

 

 

     
  • Grelles Sonnenlicht abhalten
  •  

  • Unerwünschte Blicke fernhalten
  •  

  • Vor Kälte schützen
  •  

  • Gemütlichkeit erzeugen
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Nach diesen Einsatzbereichen sollten Rollos, Jalousien oder Vorhänge ausgewählt werden. Welche verschiedenen Sorten und Materialien es gibt, sieht man z. B. gut in der Kategorie Wohntextilien auf neckermann.de

 

Sonnenschutz durch Jalousien 

 

Fenster, die viel Sonne abbekommen, sollten mit einer Jalousie oder einem Rollo aus leicht durchlässigem Material ausgestattet werden. Falls sich in dem Raum ein Arbeitsplatz oder auch ein Fernseher befindet, ist die Jalousie die bessere Wahl. Je nach Lichteinfall oder Blendungsgrad können die Lamellen entsprechend eingestellt werden. Faltrollos aus Papier oder Raffrollos aus dichterem Stoff sind nur bedingt geeignet und halten starke Sonneneinstrahlung kaum ab. Da man den Wohnraum nicht komplett verdunkeln möchte, sind Vorhänge als Sonnenschutz ebenso fehl am Platz. 

 

Sichtschutz mit Rollos und Vorhängen 

 

Sind Fenster in der Nähe von anderen Gebäuden oder einer Straße, möchte man über den ganzen Tag oder zumindest nach Einbruch der Dunkelheit auf einen Schutz vor unerwünschten Blicken zurückgreifen können. Ungeschützte Fenster können schnell Unbehagen hervorrufen. Hier bieten sich Raffrollos und Vorhänge aus dichtergewebtem Stoff an. Für Schlafräume sind Verdunklungsrollos mit einer Thermobeschichtung und dunkle Vorhänge aus dichtem Stoff zu empfehlen – sie halten nicht nur unerwünschte Blicke fern, sondern dunkeln den Raum auch entsprechend schlaffördernd ab. 

 

Kälteschutz im Winter durch dickere Vorhänge oder Außenrolladen 

 

Fenster sind Kältebrücken. Gerade, wenn nicht nach neuesten Standards isoliert und gedämmt wurde, stiehlt sich über Rahmen und Glasscheibe der Fenster die Wärme aus dem Haus. Das verursacht nicht nur mehr Heizkosten, sondern auch eine ungemütliche Zugluft im Fensterbereich. Außenrolläden sind gerade in der älteren Generation immer noch sehr beliebt, da durch sie Kälte und Licht gleichermaßen ferngehalten werden. Wer durch Außenrolläden seine Baukosten nicht noch mehr erhöhen möchte, der kann besser eine günstigere Variante wählen, z. B. Vorhänge aus dickem, dunklerem Stoff. Sie können in der kalten Jahreszeit zusätzlich zu Rollos oder dünneren Vorhängen angebracht und abends zugezogen werden. Falls Heizkörper unter den Fenstern montiert sind, sollten die Vorhänge sie nicht überdecken, sondern knapp darüber enden. Ansonsten können sich hinter den Vorhängen Luft und Feuchtigkeit stauen und die Heizkörper nicht genug Wärme im Raum verteilen. 

 

Vorhänge und Rollos als Einrichtungsutensil 

 

Natürlich sollen Fensterbehänge nicht nur zweckmäßig sein. Vorhänge verhindern, dass die Wände um die Fenster zu kahl aussehen und schaffen auf diese Weise Gemütlichkeit. Besonders bei hohen Fenstern oder großen Räumen mit viel Tageslicht dienen Vorhänge aus leichtem Stoff als eine Art Filter, der dem durchscheinenden Tageslicht die Schärfe nimmt und es weicher werden lässt. Auch mit Rollos kann dieser Effekt gut erzielt werden. Zusätzlich kann die Farbwahl von dezent bis kräftig die richtige Atmosphäre je nach Einrichtungsstil schaffen

 

Bild: © istock.com/DesignSensation 
 

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