Der Umzug nach München

Ohne Vitamin B geht in München scheinbar gar nichts mehr. Dort eine geeignete Wohnung zu finden, ist ein schwieriges Unterfangen und wer ein Objekt neu anmieten möchte, muss mit gesalzenen Preisen rechnen. Unter den deutschen Städten ist München momentan der Rekordhalter und Immobilienmakler verzeichnen derzeit für alle Wohnungstypen auf dem Münchner Immobilienmarkt abermalig gestiegene Tarife. Die Hoffnung vieler Bürger, dass der Mietspiegel endlich seinen Zenit erreicht haben könnte, wurde sofort wieder zerstreut. Offenbar hat das aber auch immer stärkere Auswirkungen auf das Verhalten der Münchner – wer etwas hat, behält es auch! 

 

Ein schwieriges Unterfangen 

 

Hat man keine Beziehungen nach München, will oder muss aber unbedingt dorthin ziehen, hat man ein nicht unwesentliches Problem. Am besten ist es vermutlich, wenn man im Internet konzentriert und flächendeckend nach einer Wohnung sucht. Die Besichtigungen können allerdings recht nervenaufreibend sein, wenn man vor der Wohnung sogar noch Schlange stehen muss. Kann der Umzug München auch nicht schmackhafter machen, liegt das in erster Linie daran, dass das Leben in der Landeshauptstadt des Freistaates Bayern ein teures ist! Was die Mieten angeht, werden derzeit für eine gebrauchte Wohnung mit einem Baujahr nach 1950 im Durchschnitt 12,70 Euro pro Quadratmeter fällig. Eine neue Wohnung wird man schwerlich unter einem Quadratmeterpreis unter 14 Euro finden und mit ein wenig Pech zahlt man sogar noch erheblich mehr. Auch die Altbauten haben merklich zugelegt und gleichen sich ob ihrer Beliebtheit immer mehr den Neubauten an. Diese Werte beziehen sich allerdings auch nur auf den so genannten guten Wohnwert, der den gehobenen Durchschnitt des Marktes abbildet. Natürlich ist es auch möglich, in Gegenden zu ziehen, die allgemein als weniger attraktiv angesehen werden und von den meisten Einheimischen eher verschmäht werden. Doch selbst hier zahlt man im Durchschnitt immer noch 9,70 Euro pro Quadratmeter. In anderen Städten der Bundesrepublik zahlt man einen deutlich niedrigeren Quadratmeterpreis. Wer bereit ist, Abstriche zu machen und Kompromisse einzugehen, kann allerdings selbst in München ein echtes Schnäppchen ergattern. Wenn zum Beispiel der Grundriss nicht ideal oder das Bad in einem ausnehmend schlechten Zustand ist, sinkt auch die Nachfrage und hernach der Preis deutlich. Die Kunst ist, den Vermieter oder Privatverkäufer zu finden, der seine Wohnung unbedingt loswerden möchte. 

 

Auch das Umland bleibt teuer 

 

Ähnlich wie im Großraum Hamburg, ist auch das Münchener Umland mittlerweile ebenfalls recht teuer. Viele Familien flüchteten zunächst aus dem Stadtkern und trieben durch ihre Nachfrage auch die Preise des Umlandes nach oben. 

 
 

Bildquelle: 
© iStockphoto/Thinkstock 
 

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