Die 5 wichtigsten Bauherrenversicherungen

Dass verschiedene Versicherungen im Eigenheim notwendig sind, ist den meisten Bauherren bewusst. Allerdings ist zu beachten, dass es nicht erst mit dem Einzug notwendig ist, seinen Besitz zu versichern. Schon in der Bauphase sind einige Versicherungen Pflicht, um den Bauherren zu schützen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Bauherrenversicherungen wichtig sind, damit Sie in der Bauphase ruhig schlafen können.

 

Die wichtigsten Bauherrenversicherungen im Überblick

  1. Sobald Sie ein Grundstück gekauft haben, auf dem das zukünftige Eigenheim stehen soll, ist eine Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung notwendig. Sie ist für die sogenannte Verkehrsversicherungspflicht auf dem unbebauten Grundstück verantwortlich und haftet, wenn sich jemand auf Ihrem Grundstück verletzt oder anderweitig Schaden nimmt. Bildet sich beispielsweise auf dem Grundstück im Winter eine vereiste Fläche, die Kinder zum Schlittschuh laufen benutzen und verletzen sich, haften Sie sonst bei Schadensersatzansprüchen mit Ihrem Vermögen.

  2. Wenn Sie als Bauherr auf Ihrem Grundstück bauen, ist außerdem zu bedenken, dass Sie für die Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich sind. Sind Fremdfirmen dort beschäftigt, entbindet Sie das nicht von dieser Verantwortung. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung ist daher auf jeden Fall notwendig. Da es tagtäglich unzählige Situationen auf einer Baustelle gibt, in denen es zu Verletzungen von Menschen oder Beschädigungen umliegender Häuser sowie parkender Fahrzeuge kommen kann, ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung gut investiertes Geld. Mehr Informationen finden Sie im Interview mit Florian Haas über Bauherrenhaftpflichtversicherungen.

  3. Viele private Bauherren beschäftigen Bauhelfer, um Kosten zu sparen. Damit die Helfer bei einem Unfall durch die gesetzliche Bauhelferversicherung geschützt sind, ist es wichtig, dass der Bauherr sie bei der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft anmeldet. Je nachdem wie intensiv die Bauhelfer eingesetzt werden, ist es möglich, dass der Bauherr Beiträge zahlen muss. Allerdings sind die Bauherren selbst nicht über die gesetzliche Bauhelferversicherung abgesichert. Um einen umfassenden Schutz zu genießen, ist es sinnvoll, eine private Bauhelfer-Unfallversicherung abzuschließen. Mit einer solchen Versicherung sind nicht nur Ihre Bauhelfer, sondern auch Sie auf der sicheren Seite.

  4. Auf jeder Baustelle gibt es das Risiko, dass die Natur Ihnen einen Strich durch die Rechnung macht. Führt ein Hochwasser oder Sturm zu Beschädigungen am Rohbau, springt die Bauleistungsversicherung ein. Sie schützt außerdem vor Vandalismus.

  5. Ein Feuer im Rohbau kann schnell dazu führen, dass der Traum vom Eigenheim in weite Ferne rückt. Explosionen oder Blitzschlag sind nur zwei Möglichkeiten, warum es auf der Baustelle brennen kann. Eine Feuer-Rohbau-Versicherung ist in diesem Fall die richtige Versicherung, damit Sie nach einem Brand noch zahlungsfähig sind.

 

Weitere Details zu den verschiedenen Versicherungen für Bauherren finden Sie in dieser Bauversicherungs-Übersicht.

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Bildnachweis: kunertus/clipdealer.de

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