Die Auswahl des passenden Bodenbelags

Wer mit dem Gedanken spielt, seiner Wohnung oder einzelnen Räumen einen neuen Bodenbelag zu spendieren oder gar eine Neuplanung eines ganzen Hauses ansteht, der sieht sich einer Vielzahl unterschiedlicher Angebote gegenüber. Neben ästhetischen Gesichtspunkten spielen auch ökologische sowie finanzielle Aspekte eine Rolle bei der Wahl des geeigneten Bodenbelags. Die unterschiedlichen Möglichkeiten haben dabei alle ihre eigenen Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt. Zudem spielen bauliche Aspekte eine Rolle bei der Wahl des richtigen Bodenbelags.

Fliesen
Geflieste Räume werden meist als wesentlich kühler wahrgenommen als andere Räume. Sie lassen sich auch besonders einfach wischen und pflegen. In Kombination mit einer Fußbodenheizung sind Fliesen auch im Winter warm und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Fliesen gibt es in zahllosen Designvarianten und Formen, sodass sich für jeden Geschmack etwas Passendes finden lässt. Gehen einzelne Fliesen zu Bruch, kann m an diese meist unkompliziert ersetzen.

Teppichboden
Teppich zählt wohl zu den Klassikern der Bodenbeläge. Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Materialien, Designs und Ausführungen. Gerade im Winter macht sich ein Teppichboden bezahlt. Allerdings müssen Allergiker darauf achten, dass der Teppich auch für sie geeignet ist, im Gegensatz zu Fliesen können sich Pollen, Staub und Ähnliches leicht im Teppich festsetzen. Wer damit keine Probleme hat, hat eine große Auswahl verschiedener Teppichböden. Teppiche lassen sich jedoch auch als Akzente auf anderen Bodenarten platzieren.

Parkett, Laminat und Co.
Holzböden brauchen meist eine intensivere Pflege um sie dauerhaft zu erhalten. Dennoch verleihen Holzböden den Räumen einen besonderen Stil. Die individuelle Maserung des Holzes lässt ein besonders naturbelassenes Aussehen zu. Laminatböden sind meist günstiger als Parkett und lassen sich auch einfach selbst verlegen. Nachteilig ist hier der Ressourcenverbrauch zu nennen, Holz ist und bleibt ein langsam wachsender Rohstoff, den es zu schützen gilt. Hier sollte man unbedingt auf entsprechende Kennzeichnungen achten, um sicher zu sein, woher das Holz stammt.

Alternative: Bambusparkett
Bambusparkett hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Alternative zu herkömmlichem Parkett und Laminat entwickelt. Nicht nur die ökologischen Vorteile Überwiegen hier. Im Gegensatz zu Holz ist Bambus ein extrem schnell wachsender Rohstoff und zählt zu den am schnellsten nachwachsenden Pflanzen überhaupt. In Anbetracht andauernder Abholzung großer Waldbestände für die Industrieproduktion ist es wichtig, auf alternative Rohstoffe zu setzen. Die Vorteile von Bambusparkett sind:

- positive Umweltbilanz,
- strapazierfähig und langlebig,
- große Designauswahl,
- einfach zu verlegen,
- kostengünstig.

Folgender Link führt zu einem führenden Anbieter in Sachen Bambusparkett, bei dem man sich einen guten Überblick über das Produkt Bambusparkett verschaffen kann.

Persönlicher Geschmack entscheidet
Die Wahl des jeweiligen Bodenbelags ist zudem abhängig von baulichen Faktoren. Handelt es sich teilweise oder ganz um Nass Räume, soll eine Fußbodenheizung installiert werden? Auch die persönlichen Lebensumstände beeinflussen die Wahl. In einem Kinderzimmer sollte wohl doch eher Teppich oder Parkett verlegt werden als kalter, harter Fliesenboden. Auch die Pflegeintensität des jeweiligen Bodens sollte berücksichtigt werden. Unterm Strich sollte man sich bei der Wahl des geeigneten Bodenbelags jedoch an das eigene Budget und den eigenen Vorstellungen und Ansprüchen machen.

Bild: pixabay.comdefliesen-vitrifiedtiles-indien-1478499.-.simpolo-1478499_960_720

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