Die Sicherheit der Gaskamine für den Außenbereich

Gaskamine für den Außenbereich besitzen viele Vorteile. Besonders Ethanol Kamine sind beliebt. Bei Ethanol Kaminen handelt es sich entweder um freistehende oder fest installierte Wandkamine, die im Gegensatz zu anderen Feuerstellen ohne Genehmigung betrieben werden können. Die Abnahme der Ethanol Kamine entfällt komplett, denn sie benötigen keinen Kaminanschluss. Die Nutzer dieser Ethanol Kamine können auf der Terrasse oder dem Balkon ein gemütliches Feuer genießen, ohne dass Nachbarn Rauch abbekommen. Sicherlich entsteht bei einem Ethanol Kamin nicht die gleiche Wärme wie mit einer Feuerschale – dennoch entfalten sie eine behagliche Atmosphäre mit einem angenehmen Licht. So können die Bewohner auch im Frühling oder Herbst einen entspannten Abend mit Freunden oder eine tolle Gartenparty an der frischen Luft genießen.

 

Sichere Verwendungsmöglichkeiten der Ethanol Kamine

Mit Ethanol Kaminen im Außenbereich können sich die Nutzer über eine sichere Verwendung freuen. Die Sicherheit äußert sich in folgenden Aspekten:

  • kein Funkenflug

  • keine Rußentwicklung (geruchlos)

  • keine Brände möglich

  • Ethanol verbrennt ohne Rückstände (keine Umweltschäden)

  • beim versehentlichen Umstoßen des Kamins bleibt das Ethanol in Brennkammer und nichts tritt aus

  • mit etwas Abstand zu brennbaren Materialien besteht keine Gefahr.

 

Bioethanol als leicht entzündlicher Stoff

Beim Umgang mit dem Flüssigbrennstoff Bioethanol ist Vorsicht geboten. Die Risiken können allerdings mit dem richtigen Umgang des sicherheitstechnisch unbedenklichen Ethanol Kamins weitestgehend ausgeschlossen werden. Der Zündpunkt von Ethanol liegt bei 425°C und ist somit weitaus höher als Benzin (240°C). Bioethanol ist also wesentlich ungefährlicher als Benzin, da es sich erst bei enorm höheren Temperaturen entzündet. Allerdings kann der Betrieb eines Kamins für den Außenbereich mit Bioethanol zu einer Verpuffung führen, wenn sich brennbare Gase angesammelt haben und diese entzündet werden. Ethanol Gase können sich sowohl in Hohlräumen der Brennkammer als auch in Kanistern bilden. Je leerer die Kanister sind, desto mehr Gas bildet sich. Im Brenner des Gaskamins für den Außenbereich können sich nur geringe Mengen an Gas ansammeln, so dass es lediglich nur zu einer kleinen Verpuffung kommen kann. Es handelt sich hierbei um eine sehr kleine und kurze Stichflamme, die nicht aus dem Kamin herausschlägt. Durch Verwendung eines Stabfeuerzeugs kann das Risiko weitestgehend ausgeschlossen werden. Außerdem sollten Ethanol Kamine ohne Sicherheitsbrenner möglichst vor dem Anzünden ganz aufgefüllt werden. Somit können die Gase schnell aus dem Hohlraum entweichen. Ein weiterer Tipp ist das lange Offenstehenlassen des Brenners oder das Hineinpusten vor dem Anzünden. Somit kann es nicht mehr zur Verpuffung kommen.

Bild: 110stefan  / pixelio.de

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