Erste Hilfe nach einem Wasserschaden – Trocknungsfachbetriebe wissen Rat

Nach Sturm, Hochwasser und Flut ist jedem klar, woher das Wasser im Keller kommt. Sollten jedoch plötzlich durchnässte Stellen an Wänden, Decken oder Böden auftauchen, sieht das schon anders aus. Hier kann die Ursache sogar nur ein minimales Leck im wasserführenden Rohr sein, durch das Wasser unablässig austritt. Selbst solch kleinste Mengen zeigen sich nach einer gewissen Zeit als feuchte Flecken an der Wand oder Decke. In beiden Fällen heißt es schnell handeln, denn sonst besteht die Gefahr von Schimmelbildung oder weiteren Bauschäden. Was jedoch muss im Falle eines Wasserschadens durch von außen eindringendes Wasser getan werden, um Folgeschäden so minimal wie möglich zu halten?

 

Wie sind wichtige Unterlagen zu retten?

So sollten beispielsweise Bücher, Akten, Fotoalben und wichtige Dokumente aus Papier wie Versicherungspolicen oder Testamente gesichert werden. Feuchtes Papier ist von noch trockenem Papier zu trennen, alle wichtigen nassen Dokumente aussortieren und an einem möglichst kalten Ort lagern. Dies ist wichtig, weil sich in normaler oder warmer Umgebungsluft sofort Schimmelpilzsporen auf dem Papier festsetzen und sich ausbreiten können. Echte Hilfe für wichtige Papiere nach einem Wasserschaden kann nur ein Trocknungsfachbetrieb bieten, der schnell und zügig mit der Vakuumgefriertrocknung beginnen kann. Informationen über diese Art der modernen, erhaltenden Papiersanierung bietet unter anderem auch der Trocknungsfachbetrieb Michael Grübel.

 

Sind elektrische Geräte unrettbar verloren?

Für elektrische Geräte gilt: Sofort die Stromzufuhr stoppen und die Sicherungen abschalten. Falls noch Geräte in Gebrauch sind, müssen diese umgehend ausgeschaltet werden. Stecker aus den Steckdosen ziehen und nasse Steckdosen und Stecker nicht mehr benutzen. Kleinere Elektrogeräte wie beispielsweise Toaster, Mikrowelle, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Fernseher und ähnliche aus dem Gefahrenbereich entfernen und an einem sicheren, trockenen Ort lagern. Wenn die Geräte getrocknet sind, kann eine Prüfung stattfinden und es stellt sich heraus, ob sie den Wasserschaden überlebt haben.

 

Wie muss mit Kleidungs- und Möbelstücken verfahren werden?

Durchnässte Kleidung aussortieren, denn färbende Teile könnten sonst leicht die gesamte Garderobe ruinieren. Die Kleidungsstücke, die erhalten bleiben sollen, unbedingt luftoffen lagern, sonst kann sich hier sehr schnell Schimmel bilden und sie untragbar machen. Fachleute raten, die betroffenen Teile möglichst schnell chemisch reinigen zu lassen. So haben Keime und Bakterien keine Chance und die Kleidung kann weiter genutzt werden.

Nasse Möbel trockenwischen und von unten durch Unterlagen aus Styropor oder Folie vor neuem, aufsteigendem Wasser schützen. Falls Wasser von oben auf die Möbel kommt, diese mit weiteren Folien abdecken. Es ist wichtig, eine ausreichende Belüftung der Möbel (zum Beispiel durch Hausventilatoren) zu gewährleisten, da ansonsten die Gefahr der Schimmelbildung besteht. Metallteile zum Schutz vor Rostflecken mit Alufolie oder Kunststofffolie umwickeln. Ansonsten heißt es, sämtliche Möbel so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen und möglichst schonend zu trocknen. Bei Möbeln mit Polstern ist es wichtig, diese in noch nassem Zustand von Fachunternehmen reinigen zu lassen.

Generell ist es so, dass alle beweglichen Gegenstände gesichert und aus dem Haus beziehungsweise dem Raum geschafft werden sollten. Bodenflächen aus Holz, Laminat oder Zwischendecken aus Estrich müssen zwingend von Trocknungsprofis getrocknet werden. Auch hier kommt es darauf an, möglichst schnell zu handeln!

Bildnachweis: unsplash.com - christian-fregnan

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