Festgeld – die Suche lohnt sich

Bankkunden stellen sich nach wie vor die Frage, wie sie ihr Erspartes noch so anlegen können, dass zumindest der Kaufkraftverlust ausgeglichen wird. Zinsangebote der Banken und Sparkassen, die unterhalb der Inflationsrate liegen, legen den Gedanken nahe, doch lieber zu konsumieren als zu sparen. In beiden Fällen, Inflation und Konsum, wird aktiver Vermögensabbau betrieben. Die Alternative ist die penible Suche nach Anlagen, die auch nach Inflation und Steuer immer noch einen Kapitalzuwachs ermöglicht. 

 

Vergleichsrechner bringen Licht in das Dunkel 

 

Von vielen inzwischen totgesagt, lebt das Festgeld immer noch. Es ist nur eine Frage, wie es lebt. Vergleichsrechner, beispielsweise Festgeldzinsen.com, zeigen, dass es durchaus noch lukrative Angebote gibt. Man muss sie nur finden und nutzen. Der Termingeldvergleich macht deutlich, dass es nicht nur Angebote am Markt gibt, die attraktiv sind, sondern zeigt den Anlegern auch gleich die Details zu den jeweiligen Instituten auf. Zugegeben, die besten Tagesgelder bieten die gleichen Konditionen wie ein Festgeld für die Dauer von zwölf Monaten. Wer sich jedoch nicht scheut, sein Erspartes für die Dauer von 24 oder 36 Monaten anzulegen, sichert sich bei den besten Festgeldern allerdings schon einen Zinssatz, der über dem Tagesgeldniveau liegt. Ein Blick in die Termingeldübersicht zeigt, dass deutsche Banken nicht zu den Anbietern mit den besten Festgeldern gehören. Hier, ebenso wie bei anderen Einlagen, rekrutieren sich die Besten aus unseren europäischen Nachbarländern. 

 

Einlagensicherung ein europäisches Thema 

 

Anleger müssen hier jedoch nicht ängstlich zurückzucken. Die in Deutschland praktizierte Form der Einlagensicherung ist in der Höhe sicherlich einmalig, jedoch führte eine EU-Richtlinie dazu, dass alle Banken innerhalb der Europäischen Union im Falle einer Insolvenz für die Einlagen ihrer Kunden bis zu einer bestimmten Höhe gerade stehen müssen. Pro Anleger beträgt die Haftungssumme 100.000 Euro, für die englischen Kreditinstitute gilt eine Größenordnung von 85.000 Pfund. Für die meisten deutschen Sparer dürfte dieses Haftungsvolumen durchaus ausreichend sein. Dennoch wird deutlich, dass die Suche nach dem besten Festgeld nicht nur von der Höhe der Zinsen bestimmt wird, wenn das Vermögen eine bestimmte Grenze übersteigt. 

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