Hausbau-Kosten: Bauabfall und Schutt richtig entsorgen

Beim Bau eines Hauses oder bei Renovierungsmaßnahmen entsteht ein Plus an Bauabfall und Schutt. Die richtige Entsorgung ist wichtig.

Sowohl beim Bau eines neuen Hauses als auch beim Renovieren oder Instandsetzen fallen verschiedene Kosten an. Ein Kostenfaktor besteht aus der Entsorgung von Bauabfall, Schutt und Müll. Je nachdem, welche Stoffe und Materialien entsorgt werden müssen, gilt es bereits im Vorfeld richtig zu planen und sich über Vorschriften zur Beseitigung zu informieren. Bauherren setzen am besten auf eine langfristige Planung, um nicht durch eventuelle Probleme bei der Entsorgung in Zeitverzug beim Bau oder der Renovierung zu geraten.

Das Errichten einer Baustelle

Wer eine Haussanierung oder einen kompletten Neubau plant, errichtet zunächst eine Baustelle. Bereits hier gilt es auf bestimmte Vorschriften und Regelungen zu achten. Von den richtigen Warn- und Hinweisschildern über stabile, gesicherte Gerüstkonstruktionen bis hin zum Container für die Müllentsorgung, haben Bauherren eine lange Liste, die es abzuarbeiten gilt.

 

Ein Container zur Müllentsorgung ist wichtiger Bestandteil einer Baustelle bei Hausbau oder Sanierung.

Wer auf der Suche nach einem preiswerten Container für die Beseitigung von Bauschutt ist, findet vielseitige Informationen zu diesem Thema sowie Entsorgungsmöglichkeiten auf https://www.derentsorger24.de/. Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb informiert über unterschiedliche Arten von Abfall und garantiert eine 24-Stunden-Lieferung. Müllcontainer sind in verschiedenen Größen verfügbar, sodass für unterschiedliche Ansprüche der passende Platzbedarf vorhanden ist. In der Regel beinhalten die Preise der Entsorger sowohl die Miete des Containers als auch die spätere Entsorgung. Weitere Kosten, wie Anlieferung und Abtransport, klärt der Bauherr mit dem Unternehmen.

Differenzierung: Welche Abfallarten fallen an?

Es gibt Bauschutt, der recycelbar ist und Abfall, der nicht wiederverwertbar ist, sondern einfach nur entsorgt werden muss. Pappe und Papier haben Potential zur Wiederverwendung, während beispielsweise benutzte Farben und Lacke in den Sondermüll gehören und nicht recycelbar sind. Im Einzelnen gilt es diese Abfallarten gut voneinander zu trennen.

  • Zum Bauschutt zählen beispielsweise Backsteine oder Fliesen. Aber auch Metall und Estrichbelag gehören in diese Kategorie. Grundsätzlich sind alle Stoffe und Materialien mit einem mineralischen Ursprung für diesen Abfallbereich geeignet.

 

Backsteine gehören zum Bauschutt und werden mit anderen mineralischen Materialien entsorgt.

  • Der gemischte Bauabfall besteht aus unterschiedlichen Stoffen. Von Holz und Dämmmaterial über Tapeten und Gips bis hin zu PVC, Kunststoffresten und Gummi, haben Bauherren hier die Möglichkeit vielseitig zu entsorgen.

  • Beim Hausbau entsteht in der Regel durch Baggerarbeiten Abfall in Form von Erdaushub. In diesen Bereich fallen Boden und Erde, aber auch Sand und Lehm. Handelt es sich um verunreinigten Aushub, zählt der Abfall eventuell zum Bauschutt.

  • Zum Holzabfall gehört Altholz wie Paletten und Furnierholz. Aber auch Parkett, Holzmöbel und unlackierte Hölzer können entsorgt werden.

Die Entsorgung durch ein Fachunternehmen ist bei den verschiedenen Abfallarten empfehlenswert. Grundsätzlich liefert der Betrieb nämlich nicht nur den Container, um dort den Müll zu sammeln, sondern entsorgt diesen auch fachgerecht. Diese Entsorgungsmaßnahme sorgt dafür, dass der Bauherr eine Sorge weniger hat. Außerdem ist eine fachmännische Beseitigung gut für die Umwelt.

Gefährliche Stoffe bei alten Gebäuden

Bauherren, die ein neues Eigenheim bauen, dafür aber zunächst eine alte Immobilien abreißen müssen, sehen sich oft gefährlichen Baustoffen gegenüber. Geschuldet ist das den benutzten Baumaterialien zu Zeiten des Hausbaus. Im Gegensatz zu heutigen Bauten verwendeten viele Bauherren, die in der Nachkriegszeit neue Häuser errichteten, chemische Stoffe. In diesen Baumaterialien sind teilweise hochgiftige und schädliche Hauptbestandteile enthalten, weshalb es beim Abriss solcher Immobilien verschiedene Sicherheitsvorkehrungen zu beachten gilt. Eine Initiative des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale namens Baufoerderer klärt unter https://www.baufoerderer.de/bauberatung/bauschaeden-und-schadstoffe/asbest-co-schadstoffe-und-altlasten-gebrauchten-immobilien über Schadstoffe und Altlasten in Immobilien auf.

Eine der schädlichsten Bausubstanzen ist Asbest. Sowohl im Bereich der Dächer und Bodenbeläge als auch in Fassaden versteckt sich das giftige Material. Seit 1993 ist die Verwendung von Asbest beim Bauen verboten. Gefährlich ist der Werkstoff, weil er hochgradig krebserregend ist. Eine Vergiftung entsteht relativ schnell, weil sich Asbest in feine Fasern aufspaltet. Dadurch wird das Baugift schnell eingeatmet. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig eine alte Immobilie vor Abriss oder Sanierung von einem Fachbetrieb prüfen zu lassen. Hinsichtlich der Entsorgung von Asbest gelten ebenfalls sehr strenge Auflagen. Hier reicht leider kein Container. Die Entsorgung von asbesthaltigen Bausubstanzen darf ausschließlich von Fachunternehmen mit geeignetem Schutzequipment durchgeführt werden.

Sperrmüll: Beseitigung von alten Gegenständen und Möbeln

Ob Hausbau oder Sanierung, bei beiden Varianten fällt nicht nur Bauschutt und Abfall an. Ein großer Bereich, der viel Müll produziert, ist das Aussortieren von alten Gegenständen und Möbeln. Dieser Abfall wird als Sperrmüll bezeichnet und muss ebenfalls fachgerecht entsorgt werden. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um Objekte aus dem Privathaushalt. Dazu zählen beispielsweise:

  • Möbel: Tische, Schränke, Betten, Sofas, Matratzen oder Stühle

  • Altes Spielzeug und Kinderwagen

  • Gartenequipment

  • Gebrauchsgegenstände: Fahrräder, Koffer, Besteck, Geschirr, Sportgeräte

  • Materialien, wie Teppiche oder Textilien

  • Glasgegenstände wie Spiegel oder Vitrinen

Bauherren, die Sperrmüll entsorgen, denken daran, dass alle Gegenstände möglichst nicht aus Metall bestehen und, dass Elektroschrott sowie Elektrogeräte hier nicht entsorgt werden. Und obwohl Gartenequipment im Sperrmüll beseitigt wird, muss der Gartenabfall einen anderen Entsorgungsweg gehen.

Sondermüll: Welche Abfälle gehören in diese Kategorie?

Abfälle, die Schadstoffe oder giftige Inhaltsstoffe enthalten, gehören in den Sondermüll. Termine und Standorte finden Bauherren im Abfuhrkalender des jeweiligen Wohnortes, da es für Sondermüll keine Mülltonnen gibt. Zu den Abfällen, die per Sondermüll entsorgt werden, gehören beispielsweise:

  • Alte Lacke und Farben

  • Desinfektionsmittel

  • Pestizide, Laugen und Säuren sowie ölhaltige Abfälle

  • Elektrogeräte jeglicher Art

  • Batterien und Akkus

  • Medikamente

Wichtig ist, dass diese Stoffe in den Behältern, in denen sie gekauft wurden, auch wieder abzugeben sind und am besten, falls nicht vorhanden, eine Beschriftung für die Entsorger hinzugefügt wird.

Die richtige Entsorgung von Abfall ist wichtig für die Umwelt

In der heutigen Zeit ist es im Zusammenhang mit der Abfallentsorgung wichtig an Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu denken. Gerade in der Baubranche entsteht viel Schutt, Abfall und Dreck, der entsorgt werden will, sodass sowohl berufliche als auch private Bauherren auf recycelbare Materialien setzen sowie sich auf ein Minimum an Ressourcen beschränken sollten. Auf https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle erfahren Interessierte Kennzahlen und Fakten zu Bauabfällen, um sich diese Menge einmal vor Augen zu führen.

 

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