Hausbautipps 2016: Bauen lohnt sich immer noch

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und angehende Häuslebauer richten den Blick bereits auf 2016. Die Nachfrage in Ballungsräumen wird weiterhin steigen, das Zinsniveau bleibt vorerst niedrig – beste Voraussetzungen also, um neuen Wohnraum zu schaffen und mithilfe praktischer Tipps Geld und Aufwand zu sparen.
 

Einmal mehr im Mittelpunkt: das liebe Geld

Ganz klar: Jedes Bauvorhaben ist eine wesentliche finanzielle Belastung. Das Geld will folglich gut angelegt sein, die Kosten müssen bis ins Detail durchgeplant werden. Dazu gehören neben den reinen Baukosten auch weitere Ausgaben wie beispielsweise die Notarkosten, die prozentual nach den Gesamtkosten berechnet werden und somit ebenfalls einen nennenswerten Betrag ausmachen. Dazu kommen die Grunderwerbsteuer sowie ein Puffer für unplanmäßige Zusatzkosten, die selbst bei bester Planung niemals ausgeschlossen werden sollten.

Immerhin profitieren Hausbauer weiterhin von der niedrigen Leitzinsen. Laut EZB werden diese für mindestens 2016 auf dem bekannten niedrigen Niveau bleiben, es ist deswegen beinahe Pflicht, eine Zinsbindung in den Vertrag mit aufzunehmen. Denn gerade bei langfristigen Finanzierungen lohnt sich diese, sobald die Zinsen wieder ansteigen. Dass dies eines Tages der Fall sein wird, ist abzusehen.
 

Detailfragen schon vor Baubeginn klären

Wie umfangreich die Checkliste für den Hausbau tatsächlich ist, zeigt sich im Ratgeber von Terrafinanz: Inwiefern spielt die Wettervorhersage eine Rolle für den Bau? Wie verhält es sich mit der Begrünung des Nachbargrundstücks? Welche Änderungen in der Bauausführung müssen akzeptiert werden? Auch in der praktischen Umsetzung gibt es viel zu beachten. Dazu einige Beispiele:

  • Schon beim Grundstückskauf sollte auf die großen wie auf die kleinen Dinge geachtet werden. Besonders wichtig ist es, sich über die Qualität des Bodens zu informieren, Dinge wie Grundwasserspiegel oder etwaige Verschmutzungen können ganz entscheidend für den Wert des Grundstücks sein. Darüber hinaus spielt auch die Infrastruktur eine Rolle; beispielsweise Einkaufsmöglichkeiten, Schulen oder die Anbindung an den öffentlichen Personenverkehr sind wichtige Faktoren.

  • Soll das Haus einen Keller besitzen, was in den meisten Fällen zutrifft, muss bei diesem unbedingt auf die richtige Lüftung geachtet werden. Feuchtigkeit muss unbedingt vermieden werden, da ansonsten Schimmel entsteht. Regale und andere Gegenstände sollten deswegen nicht an kalten Außenwänden aufgestellt werden, Kartons sollten nicht auf dem Boden gelagert werden.

  • Auch die EnEv spielt eine immer wichtigere Rolle. Ab dem 1. Januar 2016 wird der maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarf von Neubauten gesenkt. Der bislang zulässige Energiebedarf wird zum Jahreswechsel um 25 Prozent gesenkt was unter anderem durch eine bessere Dämmung erreicht werden soll.

Speziell die Neuerungen bei der EnEv zeigen, dass Hausbauer nicht nur an die Gegenwart denken müssen, sondern auch an künftige Entwicklungen. Nicht zuletzt wegen der Energiewende treten regelmäßig neue Spielregeln in Kraft, von denen Besitzer bei guter Umsetzung jedoch auch profitieren können.

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