Hausratversicherung – darauf müssen Versicherungsnehmer achten

Der Abschluss einer Hausratversicherung ist in Deutschland freiwillig. Trotzdem sollte jeder Bundesbürger eine besitzen, denn im Laufe des Lebens sammelt sich das Hab und Gut zu einem recht hohen Vermögenswert an. Nimmt es dann einmal Schaden, kann eine Wiederbeschaffung recht teuer werden. Eine Hausratversicherung gleicht den Schaden wieder aus. Versichert sind hierbei fast alle Gegenstände, die sich in der Wohnung des Versicherungsnehmers befinden. 

 

Der Versicherungsumfang einer Hausratversicherung 

 

Von der Haftung ausgeschlossen sind Fahrräder, Glasschäden an Fenstern und Möbeln und gewerblich genutzte Gegenstände. Aber auch aus Wasserbetten und Aquarien auslaufendes Wasser und die dadurch verursachten Beschädigungen sind in der Regel von der Haftung des Versicherers ausgenommen. Bei Bedarf können solche Sonderschäden jedoch mit aufgenommen werden. Dies gilt ebenso für Überspannungsschäden oder andere Elementarschäden

 

Im Versicherungsumfang einer Hausratversicherung sind gewöhnlich enthalten: 

 

Brandschäden 

 

Leitungswasserschäden 

 

Folgen einer Explosion 

 

Einbrüche 

 

Vandalismus 

 

Schäden durch Sturm und Hagel 

 

     

 

Auf folgende Tarifdetails sollte geachtet werden 

 

Nicht immer ist die preiswerteste Versicherung auch die beste. Das Leistungspaket der Police sollte exakt den Bedürfnissen des Versicherungsnehmers angepasst sein – ein günstiger Beitragssatz ist natürlich ebenfalls wichtig. Die Deckungssumme sollte ausreichend hoch sein und die Neuanschaffung des kompletten Hausstands abdecken. Daher sollte die Versicherungssumme im Zweifelsfall lieber zu hoch als zu niedrig angesetzt werden – auch wenn dies einen minimal höheren Beitragssatz nach sich zieht. Denn bei einer etwaigen Unterversicherung muss im Schadensfall die Differenz aus eigener Tasche bezahlt werden. 

 

Aber auch die jeweilige Lebenssituation ist zu beachten. Daher sollten Verbraucher, die gerade auf der Suche nach einer neuen Hausratversicherung sind, ihren eigenen Bedarf zuvor festlegen. Hat die Wohnung beispielsweise viel Glasflächen oder sind im Haushalt viele Glasvitrinen oder Glastische vorhanden? Dann sollte der Versicherte eine Police mit integriertem Glasbruchschutz wählen. Besitzer von Aquarien oder Wasserbetten werden von den Versicherern mit einem höheren Risiko eingestuft. Daher ist die Regulierung von Schäden, die durch daraus auslaufendes Wasser verursacht wurden, in den preiswerten Tarifen oftmals nicht enthalten – können aber in der Regel separat versichert werden. 

Artikelfoto: © Michael Blann/Photodisc/Thinkstock

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