Haustür für das Eigenheim – Worauf sollte geachtet werden?

Wenn das perfekte Bauland gefunden ist und dem Hausbau nichts mehr im Wege steht, geht es schon bald an die genauere Hausbauplanung. Die Fassade und Fenster müssen geplant und eine geeignete Haustür muss ausgesucht werden. Gerade der letzte Punkt bereitet aber einigen Bauherren Schwierigkeiten. Denn: Wer auf der Suche nach einer Haustür ist, stößt gewiss auf ein umfangreiches Angebot. Die einzelnen Türen unterscheiden sich in puncto Design, Material und Preis auf den ersten Blick. Vom preiswerten Modell aus Kunststoff über die historisch wirkende Holztür bis hin zur modernden Glas- oder Aluminiumtür ist alles möglich. Allerdings sollten Bauherren nicht unbedingt in erster Linie auf das Aussehen achten. Stattdessen zählen vor allem die „inneren Werte“, denn die Haustür ist die Schnittstelle zwischen dem Außen- und Innenbereich. Gerade die Sicherheit und der Wärmeschutz sind daher wichtige Aspekte, auf die Sie beim Kauf einer Haustür für Ihr Eigenheim achten sollten.

Wodurch zeichnet sich eine gute Haustür aus?

Wichtige Qualitätskriterien, die eine Haustür unbedingt erfüllen sollte, sind insbesondere:

  • Stabilität
  • Widerstandsfähigkeit gegen die Witterung
  • Wärmeschutz
  • Langlebigkeit
  • Einbruchhemmung

Die Mindestanforderungen dafür werden in der Produktnorm DIN EN 14351-1 festgelegt. Zudem gibt es einige weitere DIN-Normen, die die Sicherheit und den Wärmeschutz regeln. Für letzteren gelten außerdem die Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Das Material spielt für die Qualität eine eher untergeordnete Rolle. Aus allen gängigen Materialien oder Materialkombinationen können hochwertige Türen hergestellt werden.

Sicherheit ist das A und O

Das Team vom Onlineshop mayerhaustueren.de empfiehlt, beim Kauf einer Haustür vor allem auf die Sicherheit zu achten. Andernfalls ist es kaum möglich, sich im eigenen Heim wohl und sicher zu fühlen. Sichere Türen sind laut dem MAYER-Haustüren-Team an folgenden Aspekten erkennbar:

  • Sicherheitsgläser
  • Drei-Punkte-Schlösser
  • Hinterbandbolzen

Überprüfen Sie beim Kauf einer neuen Haustür außerdem die Widerstandsklasse nach der EU-Prüfnorm DIN V ENV 1627. Einbruchhemmende Haustüren werden in sechs verschiedene Widerstandsklassen von RC 1 bis RC 6 unterteilt. RC steht dabei für „Resistance Class“, was ins Deutsche übersetzt „Widerstandsklasse“ heißt. Dabei ist RC 1 die niedrigste Sicherheitsstufe, während die Einbruchhemmung bei RC 6 am höchsten ist. Die Polizei empfiehlt für private Haushalte Türen, die der Sicherheitsklasse RC 2 oder RC 3 angehören. Um sicherzustellen, dass die Hauseingangstür den Vorgaben der Prüfnorm genügt, sollte sie über ein Zertifikat verfügen. Zertifizierungen für Haustüren werden zum Beispiel vom Verband der Sachversicherer (VdS) oder vom Deutschen Institut für Normung (DIN) vergeben. Auch die Montage ist wichtig für eine hohe Sicherheit, weshalb diese immer von einem Fachmann nach der Anleitung des Herstellers erfolgen sollte.

Auch Wärmeschutz spielt eine wichtige Rolle

Zu guter Letzt hat der Wärmeschutz eine wichtige Bedeutung. Da die Haustür ein Bestandteil der Fassade ist, muss sie sowohl beim Neubau als auch bei einer Modernisierung einigen Anforderungen in puncto Wärmeschutz genügen. Die Mindeststandards werden von der Energieeinsparverordnung (EnEV) und von der Prüfnorm DIN 4108-2 festgelegt. Falls Sie ein Haus mit höherem Energiesparniveau planen – wie zum Beispiel ein Passivhaus oder ein KfW-Effizienzhaus, so sind bessere Dämmwerte erforderlich. Eine gute Wärmedämmung ist wichtig, damit die Heizungswärme aus dem Hausinneren nicht durch die Haustüre nach draußen entweicht. Die Bauweise, die Materialien und die Qualität der Dichtungen sind die wichtigsten Aspekte, die die Wärmedämmung der Tür beeinflussen.

Holz hat von Natur aus sehr gute wärmedämmende Eigenschaften. Dennoch lassen sich auch Aluminium- und Kunststoff-Türen herstellen, die ein hohes energetisches Niveau aufweisen. Der Trend geht im Moment verstärkt zu Materialkombinationen aus Kunststoff- oder Holz mit einer stabilen Aluminium-Außenschale. Auch Dämmstoffe aus Kork oder Kunststoff werden oft in Türblatt und Türrahmen integriert. Für Glaselemente eignet sich hochisolierendes Wärmeschutzglas, welches unbedingt auch den Anforderungen an den Einbruchschutz genügen muss.

Bild: CCO pixabay / NadinLisa.

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