Immobilienfinanzierung

 
 
Um beim Thema Immobilienfinanzierung keine bösen Überrschungen zu erleben oder gar den Wunschtraum platzen zu sehen, sollten nachfolgende Ratschläge befolgt werden. 
 
Konditionen der KfW-Bank nutzen 
Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau erhalten Sie im Rahmen staatlicher Förderprogramme sehr attraktive Zinskonditionen. Insbesondere auch dann, wenn das Immobilenprojekt den Einsatz erneuerbarer Energien vorsieht. Demnach beträgt der effektive Zinssatz im Förderprogramm energieeffizientes Bauen derzeit 3,09% pro Jahr. Entscheiden Sie sich dagegen für das Wohnungseigentumsprogramm, ist der effektive Zins mit 3,49% pro Jahr zwar etwas höher, allerdings weiterhin auf einem niedrigen Niveau. In bestimmte Fälle erhalten Sie sogar staatliche Zuschüsse. Die maximale Kreditsumme varriert von Programm zu Programm. Nutzen Sie auch die zahlreichen Vergleichsrechner im Netz, um günstige Kredite ausfindig zu machen. 
 
Zins ist nicht gleich Zins 
Sehr vorsichtig müssen Sie beim Thema Zinssatz sein. Sie sollten sich auf der Basis des effektiven Zinssatzes und nicht des Nominalzinses beraten lassen. Die Differenz ist teilweise beachtlich. So kann bei einem Nominalzins von 2,75% der effektive Zins bei 4,58% liegen. Dies sind bei einem Kreditbetrag von 10.000 EUR 183 EUR mehr. Der effektive Zinssatz berücksichtigt neben dem Nominalzins auch Bearbeitungsgebühren, Disagio, Tilgungsatz und die Zinsfestschreibungsdauer. Erst mit Hilfe des effektiven Zinssatzes sind die Immobilienkredite erst miteinander vergleichbar. 
 
Anschlussfinanzierung 
Bei Abschluss der Kredivertrages wird der Zinssatz in der Regel für die vereinbarte Laufzeit festgeschrieben. Wird anfangs zu wenig getilgt, kann der Kredit nicht innerhalb dieser Laufzeit zurückgeführt werden. Dies bedeutet, dass Sie sich anschließend um eine Anschlussfinanzierung kümmern müssten um diese Restschuld tilgen zu können. Die Gefahr besteht darin, dass zu diesem Zeitpunkt die Zinsen viel höher liegen. Die Zinsbelastung könnte in diesem Fall empfindlich anschwellen. Damit eine Umschuldung nicht zu teuer wird, ist es für Sie wichtig, bereits bei der Erstfinanzierung höhere Tilgungen zu vereinbaren. Andernfalls könnte auch ein Forward-Darlehen Sinn machen. 
 
Baukosten prüfen 
Damit der Finanzierungsbedarf nicht bereits zu Beginn falsch errechnet wird ist es wichtig, jegliche Kosten im Zusammenhang mit dem Bau zu kennen. Die Nebenkosten können bis zu 20% der Gesamtsumme ausmachen. Sie sollten demnach Erschließungsgebühren, Notarkosten, Grunderwerbsteuer etc. berücksichtigen. 
 

 

 

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