Massive Passivhäuser: 5 markante Vorteile im Überblick

Im Rahmen der Niedrigenergiehäuser nimmt die Nachfrage nach sogenannten Passivhäusern kontinuierlich zu. Derartige Immobilien gewährleisten Unabhängigkeit von Energielieferanten und minimale Energiekosten. Clevere Marketingmaßnahmen suggerieren dem Verbraucher, dass Fertighäuser in der Leichtbauweise die idealen Passivhäuser seien und sich damit eine Menge Geld sparen ließe. Beim genaueren Betrachten der Fakten wird aber deutlich, dass dies nicht korrekt ist. Massive Passivhäuser bringen viele Vorteile mit sich, welche in diesem Beitrag beschrieben werden.

  1. Baukosten

Ein für Bauherren entscheidender Faktor bei der Entscheidung für oder gegen ein Massivhaus sind natürlich die Kosten. Vielerorts herrscht nach wie vor die Meinung, dass Holzhäuser generell günstiger wären. Das entspricht allerdings nicht der Wahrheit und wird in diversen Studien wiederlegt. Darunter die Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V., in der die massive Bauweise Holzfertigbauten gegenübergestellt wurde. Der Vergleich erfolgte aus bautechnischer, kostenseitiger und nachhaltiger Sicht. Im Fazit heißt es unter anderem, „dass der Mauerwerksbau sowohl in ökobilanzieller Hinsicht, als auch in Bezug auf die Ressourcensicherheit und der nachhaltigen Bewertung konkurrenzfähig gegenüber anderen Konstruktionen ist und hinsichtlich des notwendigen Beitrages zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum immer noch die wirtschaftlichste Konstruktionsart für alle Wohngebäude darstellt.“ Konkret zu den Baukosten wurde zusammengefasst, dass der Holzbau im Vergleich zu Mauerwerk bei Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern teurer ausfällt. „Laut einer Studie des ILS NRW beträgt der Mehrpreis 30 € pro Quadratmeter Wohnfläche“, ergänzt das Onlineportal Energiesparen im Haushalt.

Dass massive Außenwände umweltschonend und günstig sein können, zeigen auch Kombinationslösungen mit Holzständerbauweise und Mauerwerk. Die ProHaus GmbH & Co.KG in Nordhorn verbindet in ihrer Passivhauswand die klimafreundliche Holzständerbauweise mit gemauerten Wänden, um die Vorteile beider Materialien zu verbinden. Das Ergebnis soll mit guten Dämmwerten Energie sparen, langlebig sein und sowohl einen hervorragenden Schall- als auch Brandschutz gewährleisten. Weitere Informationen dazu auf der verlinkten Seite.

  1. Wiederverkaufswert

Nicht weniger bedeutend für Bauherren ist der Wiederverkaufswert. Schließlich weiß man nie, was die Zukunft bringt. Gebäude mit massiver Bauweise sind wertbeständiger als Holzhäuser und können beim Verkaufen einen höheren Preis erzielen. Hinzu kommt, dass massive Gebäude in der Regel mehr Interessenten auf den Plan rufen. Auswahl sowie Verhandlungsspielraum steigen.

Fotos: e-gabi / moerschy / 2211438 unter pixabay.com

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