Maßnahmen für den Arbeitsschutz – worauf ist zu achten?

Beim Arbeiten kommt es nicht nur auf die Effektivität an, sondern auch auf die Sicherheit. Für den Arbeitsschutz in einem Betrieb ist der Arbeitgeber verantwortlich. Neben allgemeinen Schutzmaßnahmen kommt dabei auch der richtigen Kleidung eine große Bedeutung zu. 
 
 

 

Schutzmaßnahmen – eine Auswahl 

 

Grundlegende Bestimmungen zum Arbeitsschutz enthält das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Darin sind nicht nur die Pflichten des Arbeitgebers, sondern auch die der Arbeitnehmer dokumentiert. Zentral für die Ergreifung der richtigen Maßnahmen ist eine Gefährdungsbeurteilung. Daraus leitet sich auch ab, welche Maßnahmen notwendig sind. Dies können zum Beispiel folgende sein: 

 

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    Bestimmte Warnzeichen sind ebenso wichtig wie die Unterweisung von Mitarbeitern über spezielle Gefährdungen im Arbeitsbereich.  

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    Manchmal sollten Gefahrenbereiche räumlich abgetrennt werden, um die Risiken zu minimieren. 

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    Fluchtwege sind zentral im Unglücksfall. Sie müssen ausreichend vorhanden und ausreichend beschildert sein.  

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    Gerade auf Baustellen ist es wichtig für eine Befestigung von losen Gegenständen, Gerüsten und Ähnlichem zu sorgen. 

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    Zum Arbeitsschutz gehört übrigens auch die Gewährleistung eines gesunden Klimas. Durch übermäßige Hitze sinkt beispielsweise nicht nur die Leistungsfähigkeit, auch das Unfallrisiko steigt. 

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Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz in einem Betrieb ergriffen werden sollten, hängt vom jeweiligen Arbeitsplatz und den dort ausgeführten Tätigkeiten ab. Vernachlässigt werden sollte dieser Bereich keinesfalls. 
 
 

 

Schutzkleidung 

 

Auch bei der Schutzkleidung kommt es zentral auf die ausgeführten Tätigkeiten an. In einem Büro ist eine solche im Regelfall gar nicht nötig. Anders sieht es aus, wenn Personen mit gefährlichen Stoffen hantieren. Das kann im Labor der Fall sein, wie bei Engelbert Strauss gezeigt wird. Auch Feuerwehrleute benötigen eine spezielle Schutzkleidung. Für Handwerker und Bauarbeiter zählen die folgenden Kleidungsstücke zu den wichtigsten Bestandteilen einer Schutzkleidung: 

 

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    Helm: Ohne diesen ist der Zutritt zu einer Baustelle nicht erlaubt, auch für Privatpersonen nicht. 

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    Sicherheitsschuhe: Sie sind ebenfalls zentral, vor allem auf Baustellen, aber auch in handwerklichen Betrieben oder in einem Lager. Sicherheitsschuhe schützen nicht nur vor spitzen Gegenständen am Boden, sondern auch vor Gefahr von oben, zum Beispiel durch ein herabfallendes Werkzeug. 

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    Handschuhe: Handschuhe verhindern kleinere Verletzungen und sorgen für den nötigen Halt. 

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    Schnittschutzhose: Vor allem wer mit Schneidewerkzeug hantiert, sollte auf dieses Kleidungsstück nicht verzichten. 

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Arbeitskleidung gibt es übrigens auch in angesagter Optik. So können sich auch modebewusste Menschen auf die Baustelle trauen. 
 
 

 

Fazit 

 

„Sicherheit geht vor.“ Diesen Spruch sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen beherzigen. Wer beim Arbeitsschutz spart, muss mit schweren Konsequenzen rechnen, für sich und für andere. 
 
 

 

Abbildung 1: Arbeitsschutz ist wichtig, Quelle: Counselling (CC0-Lizenz)/ pixabay.com 

 

 
 

 

 
 

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