Minihäuser und Wohncontainer: Leben auf kleinem Raum

Alternative Wohnkonzepte liegen im Trend. Nicht nur junge Leute, sondern auch ältere Personen sehen ein erfülltes Leben dabei vor allem in einem: Reduktion. Nicht nur der persönliche Besitz wird dabei von allem unnötigen Ballast befreit, vor allem die Reduzierung des Wohnraums auf das Nötigste ist ein Schlüssel für mehr Zufriedenheit. Weniger ist mehr, lautet das Motto.

Flexibel und individuell

Leben auf wenig Raum lässt noch immer viel Spielraum zu. So individuell wie die Menschen sind auch die Wohnkonzepte, die auf wenig Raum setzen. Bungalows, Wohncontainer, Mobilheime, Modulhäuser oder Minihäuser können ganz unterschiedlich gestaltet sein. So ist der Wohnraum immer optimal auf die jeweiligen Lebensgewohnheiten angepasst. Das Wohnen auf wenig Raum hat viele Vorteile: deutlich preisgünstiger, individuell anpassbar und modular erweiterbar. Große Kredite müssen im Vergleich zu regulären Häusern nicht aufgenommen werden. Doch nicht nur das spricht für Wohnen auf kleinem Raum.

Eigentum scheitert oft an finanziellem Spielraum

Interessant ist das Leben in Minihäusern oder Wohncontainern für die unterschiedlichsten Personenkreise. Aktuellen Statistiken zufolge besitzt nicht einmal jeder Zweite in Deutschland Wohneigentum. Viele würden dies jedoch gerne, scheitern jedoch an den Rahmenbedingungen. Wer nicht gerade aufs Land ziehen möchte oder kann, sondern Job gebunden im städtischen Umfeld, für den wird Wohnraum teuer. Etwa 100.000 Euro sind für die 45 Quadratmeter, welche jeder deutsche Bürger statistisch bewohnt auf den Tisch gelegt werden. In gefragten Städten sogar mehr, München bringt es etwa auf 250000 Euro pro 45 Quadratmeter. Zudem ist Bauland in der Stadt oft rar. Minihäuser stellen also eine interessante Möglichkeit dar, diese Rahmenbedingungen zu umgehen und für wenig Geld Eigentum zu erwerben.

Politik greift das Thema auf

Letztlich sind Minihäuser auch aktuell ein politisches Thema. Seit Jahrzehnten gibt es in deutschen Ballungszentren eigentlich nur einen Zustand: Wohnungsnot. Wohnraum ist in vielen Städten knapp und vor allem teuer. Letztlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die Politik sich dem Trend des Wohnens auf kleinem oder auch kleinstem Raum annimmt und von den Möglichkeiten insbesondere im innerstädtischen Raum begeistert, sind.

Baurecht muss beachtet werden

Der Bau eines Hauses ist selbstverständlich immer genehmigungspflichtig, ganz egal welche Größe es hat. Das Bauordnungsrecht muss also in jedem Fall eingehalten werden, die Errichtung eines Modulhauses lässt sich zumindest in Deutschland nicht einfach auf dem Acker durchführen. Anders verhält es sich hingegen, sobald sich das Haus auf einem fahrbaren Untersatz befindet. In einem solchen Fall gilt das Haus nicht mehr als bauliche Anlage, sondern unterliegt dem Straßenverkehrsrecht. Das Internetportal Modulheim.de bietet weiterführende Informationen zum Thema Modulhaus und darüber hinaus praktische Tipps bezüglich Baugenehmigungen und Kosten.

Noch sind Minihäuser in Deutschland eher ein Nischenphänomen. Dennoch kann man davon ausgehen, das der Trend in den nächsten Jahren verstärkt in diese Richtung gehen wird. Gerade in der modularen Bauweise liegt das Potenzial Wohnkonzepte zu entwickeln, die sich den Bewohnern, etwa einer wachsenden Familie, Schritt für Schritt anpassen. So kann das Wohnen den jeweiligen finanziellen und privaten Gegebenheiten angepasst werden, was eine deutlich höhere Flexibilität mit sich bringt als eine langfristige Bindung an einen Kredit. Wer früher oder später in den eigenen vier Wänden leben möchte, sollte sich umfassend über die Möglichkeiten von Minihaus und Co informieren. Gerade  Modulhaus-Konzepte sind ein interessanter Ansatz, den eigenen, ganz persönlichen Weg in Sachen individuelles Wohnen zu finden und aktiv zu leben.

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