Mithilfe günstiger Immobilienkredite zum Traum vom Eigenheim

Für all diejenigen, die von einem eigenen Haus träumen, stehen die Zeichen derzeit sehr gut. Denn noch nie waren Immobilienkredite so günstig wie heute. Aber trotz aller Euphorie gilt es, auch in Zeiten niedriger Zinsen einen kühlen Kopf zu bewahren. 

 

Günstige Kredite für Immobilien 

 

Angesichts der europaweiten Finanzkrise und der unsicheren Anlagemärkte denkt derzeit so manch einer darüber nach, sein Geld in einer Immobilie anzulegen. Wer derzeit einen Haus- oder Wohnungskauf in Betracht zieht, der kann mit einem Kredit zu günstigen Konditionen rechnen. Die Bedenken, dass die Banken in Zeiten der Krise und einer möglicherweise drohenden Inflationsgefahr günstige Kredite nur zögerlich vergeben könnten, ist zumeist unberechtigt. Auch wenn derzeit mehr Immobiliendarlehen als zu anderen Zeiten vergeben werden, stehen die Zeichen gut. Allerdings gibt es beim Immobilienkauf als Geldanlage vieles zu beachten. 

 

Immobilienkredite stets gut vergleichen 

 

Wer momentan eine Immobilie finanziert, der muss für sein Darlehen weniger zurückzahlen als je zuvor. Trotzdem sollte man die verschiedenen Angebote sorgfältig vergleichen, denn die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind nicht unerheblich. Das Zinsniveau ist derzeit ausgesprochen niedrig: Musste man in den Jahren 2001 bis 2004 bei einer Immobilienfinanzierung noch zwischen fünf und sechs Prozent Zinsen zahlen, sind es derzeit – abhängig von der Laufzeit – nur etwa drei Prozent. Dabei hängt es allerdings von der Wahl der Bank ab, wie sehr man als Kreditnehmer vom Zinsrutsch profitiert. 

 

Wer jetzt einen Immobilienerwerb plant oder eine Anschlussfinanzierung benötigt, dem sei angeraten verschiedene Laufzeit- und Beleihungsvarianten durchzuspielen. Die Spanne zwischen den Angeboten ist weiterhin recht hoch. So hat bei einem15-jährigen Darlehen eine Differenz von vermeintlich geringen 1,5 Prozentpunkten in der Summe bereits eine große Auswirkung: Eine Baufinanzierung über 200 000 Euro kostet so beim günstigen Kreditgeber insgesamt knapp 46 000 Euro weniger als beim teureren. 

 

Neben der Höhe der Zinsen sollte man bei der Wahl des passenden Immobilienkredits auch die Tilgungsrate beachten. Achten Sie bei Vertragsabschluss auf die Möglichkeit von Sondertilgungen, mit deren Hilfe der Kredit schneller zurückgezahlt werden kann. 

 

Ein Hauskauf sollte wohl überlegt sein 

 

Die derzeit niedrigen Hypothekenzinsen sollten für sich allein genommen niemals den Ausschlag geben, jetzt in eine Immobilie zu investieren. Das wichtigste Argument bei der Kaufentscheidung sollte neben der Auswahl einer passenden Immobilie auch eine gesicherte Finanzierung liefern. Hierbei ist es wichtig in aller Ruhe unter anderem zu prüfen, wie viel Eigenkapital eingebracht werden kann und wie hoch die maximale monatliche Belastung über die kommenden Jahre sein darf. Eventuell steigende Hypothekenzinsen sollten niemanden zu einer übereilten Kaufentscheidung zwingen. Wer in ein Haus oder eine Wohnung investiert, der sollte sich stets im Klaren darüber sein, dass sein Eigenkapital auch dort nicht risikolos angelegt ist. Denn auf lange Sicht werden sich Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen nicht weiter verteuern und ein Ende des Booms ist allein aus demografischen Gründen bereits abzusehen. Daher ist eine Immobilie als reine Geldanlage nur bedingt tauglich. Das sieht ganz anders aus, wenn Sie die Wohnung oder das Haus selber nutzen wollen – dann könnte genau jetzt der richtige Zeitpunkt für Sie sein. 

 

Bild: © Hemera Technologies/PhotoObjects.net/Thinkstock 
 

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