Nachhaltiger Hausbau

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ein Haus zu bauen, dass nicht nur stabil, sondern vor allem auch nachhaltig sein soll. Kein Wunder, schließlich tut man auf diese Weise nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern spart nebenbei auch jede Menge Geld. 

 

Wieso sich Nachhaltigkeit lohnt 

 

Auf Portalen wie verbrauchermax.de kann man inzwischen nicht nur wichtige Versicherungen für das Eigenheim abschließen, sondern auch sehen, wie viel Strom im Haushalt ungefähr verbraucht wird. Bei manchen Usern könnte das Ergebnis Unmut auslösen, denn meist sind die Zahlen viel zu hoch. Deswegen lohnt es sich, bereits beim Bau eines Hauses an die Nachhaltigkeit zu denken. So erspart man sich später teure Umbau- und Modernisierungsarbeiten. Der Hausbau fängt bereits beim Grundstück an. So sollte jeder Interessent klären, ob und wie die Ver- und Entsorgung geregelt ist und ob es genügend moderne Anschlussmöglichkeiten für Wasser, Gas, Strom, Abwasser, Kabel-TV und Telefonleitungen gibt. Auch die Bodenbeschaffenheit sollte überprüft werden, denn bei schwerem Lehm- oder Schluffboden können manchmal höhere Gründungskosten anfallen. Da ein hoher Wasserspiegel zusätzliche Arbeiten an Fundament oder Keller erforderlich macht, sollten zudem die Grundwasserverhältnisse gecheckt werden. Auch die frühere Nutzung des Grundstücks ist entscheidend, da sich möglicherweise Altlasten oder chemische Rückstände darauf befinden könnten. Auf ein Bodengutachten sollte man also nicht verzichten. 

 

Das Eigenheim optimieren 

 

Wer zum ersten Mal ein Haus baut, weiß oft nicht, ob er sich für ein Massiv- oder ein Fertighaus entscheiden sollte. Meist wird einfach nach der vorhandenen Zeit geschaut. Egal, welche Bauweise man im Endeffekt vorzieht, es sollten stets einige energieeffiziente Maßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehören eine sehr gute Dämmung der gesamten Gebäudehülle, eine wärmebrückenfreie Bauweise und eine luftdichte Gebäudehülle mit energiesparender Lüftung. Auch alle Baustoffe, die verwendet werden, sollten die strengen ökologischen Qualitätskriterien erfüllen. Sie müssen natürlich, umweltverträglich, nachwachsend und regional sein. Nur auf diese Weise schont man als Bauherr die Umwelt und bewahrt kommende Generationen vor Entsorgungs- und Schadstoffproblemen. Im Endeffekt muss das Haus folgende Kriterien aufweisen, um als nachhaltig zu gelten: 

 

 

 

     
  • geringer Energiebedarf des Hauses
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  • optimaler Einsatz von Solarenergie
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  • effiziente Wärmedämmung
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  • effizient kombinierte Anlagentechnik
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  • Nutzung von Regenwasser
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  • Trennung von Trink- und Brauchwasser
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Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man die Haustechnik intelligent vernetzen. Inzwischen gibt es intelligente Haussteuerungssysteme, die Heizung, Elektrogeräte, Leuchten, Lüftung und Rollläden so miteinander verbinden und steuern, dass nur ein Minimum an Energie verbraucht wird. 

Bild: © Andy Reynolds/PhotodiscThinkstock

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