Pflegeimmobilien – die Investitionsmöglichkeit der Zukunft

Die Bevölkerungsentwicklung Deutschlands folgt seit Jahrzehnten einem problematischen Trend. Die Geburtenzahlen sinken und der Altersdurchschnitt steigt. Immer weniger junge Menschen müssen immer mehr ältere versorgen. Was sich auf den ersten Blick besorgniserregend hört, bietet jedoch auch Chancen. Denn ältere Menschen brauchen altersgerechte Wohnplätze. Pflegeimmobilien werden als Geldanlage immer beliebter. 

 

 
 

 

Pflegeimmobilien als nachfragesichere Geldanlage  

 

 
 

 

Wer auf eine Anlageform mit geringem Risiko aus ist, kommt nicht um Immobilien herum. Daran hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert. Selbst in Krisenzeiten verlieren sie kaum an Wert. Zudem werfen Sie in Form von Mieten und Mieteinsparungen Rendite ab. Für Pflegeimmobilien gilt das in besonderem Maße. Hierfür gibt es folgende Gründe: 

 

 
 

 

     
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    keine kurzfristige Änderung der demografischen Situation absehbar 

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    Zahl der pflegebedürftigen Rentenempfänger stabil bis steigend 

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    sichere Rendite 

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    lohnende Alternative zur konventionellen Rente und zu Lebensversicherungen 

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Doch Vorsicht! Wie bei allen anderen Geldanlageformen ist bei Immobilien zu fragen, ob es sich um die beste Lösung für einen selbst handelt. Hier spielen nicht nur Faktoren wie die Renditeerwartung und das Risiko, sondern auch die Flexibilität und der Verwaltungsaufwand eine Rolle. Einige Tipps zur richtigen Auswahl von Immobilien finden Sie in diesem Stern-Artikel

 

 
 

 

Welche Investitionsmöglichkeiten gibt es bei der Pflegeimmobilie?  

 

 
 

 

Will man in eine Pflegeimmobilie investieren, hat man verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Anleger investieren in eine Pflegewohnung. In manchen Fällen kann es sich aber auch lohnen, gleich in ein komplettes Wohnobjekt mit mehreren Wohneinheiten zu investieren. Egal, wofür man sich entscheidet, vorab muss man eine Reihe von Faktoren abwägen: 

 

 
 

 

     
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    die Mikrolage (vgl. hierzu diesen Focus-Artikel über Deutschlands Regionen mit dem höchsten Altersdurchschnitt) 

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    die Entwicklung der Nachfrage 

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    die Entwicklung der Miethöhe 

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    Ausstattung des Objekts 

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    Zustand 

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Was man noch beachten muss, wenn man in Pflegeimmobilien investieren will, erfährt man unter estador.de. Hier geht es noch einmal ganz detailliert um Themen wie die Rendite, staatliche Förderungen und die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Pflegeanlage. 

 

 
 

 

Potenziale und Chancen  

 

 
 

 

Es ist nicht nur die steigende Nachfrage nach Pflegeplätzen, die Pflegeimmobilien so attraktiv macht. Hinzu kommt auch der Umstand, dass die meisten Pflegeheime heute schon über 25 Jahre alt und nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Entsprechend positiv und begehrt werden Pflegeheime mit moderner Ausstattung in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Wer jetzt investiert, kann sich einer entsprechend hohen Nachfrage fast schon sicher sein. 

 

 
 

 

Die Nachfrage ist dabei anders als bei anderen Anlageformen nicht an die Konjunktur gebunden. Pflegeplätze werden immer gebraucht, ganz egal, ob es der Wirtschaft gut geht oder nicht. Finanzkrisen haben keinen Einfluss auf die Renditen. Überdies ist die Auslastung des Pflegeheims auch gar nicht entscheidend. Man bekommt einfach seine monatlichen Erträge vom Mieter. 

 

 
 

 

Wann bekommt man eine staatliche Förderung?  

 

 
 

 

Es ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Arten von Pflegeimmobilien von einer staatlichen Förderung profitieren. Das ist nur dann der Fall, wenn der Pflegebedürftige nicht mehr die finanziellen Mittel hat, die Pflege selbst zu bezahlen. Bedingungen hierfür sind, dass es sich um eine ganztägige Pflege und Betreuung handelt, dass ausschließlich ausgebildete Pflegekräfte angestellt sind und dass das Pflegeheim selbst bewirtschaftet wird. 

 

 
 

 

Grundsätzlich ist eine Investition in Bereichen wie den folgenden möglich: 

 

 
 

 

     
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    stationäre Pflegeeinrichtungen 

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    Behindertenheime 

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    Hospize 

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    psychiatrische Einrichtungen 

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In der Regel sind auch solche Objekte mit Pflegeeinrichtungen uneingeschränkt förderfähig, die von den Sozialämtern finanziert werden. Bei Heimen dieser Art gilt, dass die Kosten dem Betreiber nach einem festgelegten Bewertungsschlüssel erstattet werden. Hier werden einmal mehr die Vorteile in puncto Inflationsschutz und Rendite deutlich. Meistens handelt es sich nämlich um Langzeitmietverträge, die auf bis zu drei Jahrzehnte ausgelegt sind. Damit hat man für lange Zeit eine sichere Kapitalanlage. 

 

 
 

 

Tipp: Natürlich braucht man auch bei einer Pflegeimmobilie einen langfristigen Finanzierungsplan. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie in unseren zahlreichen Baufinanzierungsratgebern. 
 

 

 
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
 

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