Sicherheitssandalen für den Sommer

Der Bau des ersten eigenen Hauses ist für die gesamte Familie ein besonderes Ereignis. Für gewöhnlich stehen neben den Arbeitsleistungen der Handwerker für die Familienmitglieder und teilweise auch für Freunde und Verwandte die sogenannten Eigenleistungen an, die es zu bewältigen gilt. Hier ist insbesondere auf die Einhaltung der Eigensicherheit zu achten. 
 
Schützende Oberbekleidung für jedermann 
Es liegt ein Brett von der Betonverschalung herum, aus dem ein Nagel schaut. Beim Eindecken des Daches fällt ein Ziegel herunter. Solche Art von Gefahren sind auf Baustellen alltäglich und bedürfen einer geeigneten Schutzbekleidung. So ist auf einen guten Helm zu achten. Schon ein herabfallendes Werkzeug aus vier Metern Höhe oder das Stück eines Dachziegels kann zu schweren Verletzungen führen. Die Oberbekleidung sollte daher entsprechend der Tätigkeit gewählt werden. Wird beispielsweise mit Kalk oder Zement gearbeitet, so sind Handschuhe und langärmelige Oberbekleidung Pflicht, wollen Bauherr und Helfer Ekzemen und Verbrennungen aus dem Weg gehen. Zudem ist bei bestimmten Arbeiten unbedingt eine Schutzbrille oder ein Atemschutz erforderlich. Im eigenen Interesse sollten solch schützende Maßnahmen eingehalten werden. Ist die Verletzung erst einmal geschehen und der Bauherr oder einer seiner Gehilfen fällt aus, kommt es neben dem Arbeitsausfall zu Schmerzen und teuren Behandlungskosten. Außerdem muss damit gerechnet werden, dass sich die Bauberufsgenossenschaft einschaltet, die bei Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften auch berechtigt ist Bußgelder zu erheben. 
 
Besonderheiten beim Schuhwerk auf Baustellen 
Oftmals wird gerade bei den Schuhen am verkehrten Ende gespart. Sicherheitsschuhe sind aber auf Baustellen absolut unverzichtbar. Sie müssen einerseits dem Fuß ausreichend Halt geben, einen guten Tragekomfort aufweisen und andererseits für einen ausreichenden Schutz sorgen. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Sohle und die Kappen über den Zehen und an der Ferse zu legen. Die Schuhsohle muss stabil genug sein, um ein Eindringen von Nägeln in den Fuß zu verhindern. Außerdem sollte sie ein gutes Profil aufweisen und vorzugsweise säurebeständig sein. Die Schutzkappen müssen auch einen größeren Stein oder einen herabfallenden Hammer abwehren können, ohne dass dabei der Fuß verletzt wird. Insbesondere in der heißen Jahreszeit wird das Tragen solcher kompakten Sicherheitsschuhe als lästig und unbequem empfunden. Dabei werden im Handel zahlreiche leichtere Modelle angeboten, die bei sommerlichen Temperaturen vorzüglich ihren Dienst tun. Sicherheitssandalen für den Sommer zeichnen sich durch eine ausgeklügelte Belüftung aus, was insbesondere bei längerer Tragzeit sehr angenehm ist. Allerdings sollten diese Sicherheitssandalen nicht getragen werden, stehen Arbeiten mit ätzenden Flüssigkeiten an.

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