So finden Sie das passende Garagentor

Wer ein Haus baut, hat viel zu planen und zu beachten und so stehen die Gedanken über das passende Garagentor oftmals hinten an. Dabei sollten Sie vor allem bei der Auswahl des Garagentores nicht nur auf Design, sondern auch auf Sicherheit achten! 

 

Welches Garagentor soll es sein? 

 

Wer ein Haus mit Garage baut, der benötigt auch ein Garagentor. Aber welches Modell soll es sein? Die Auswahl ist groß und ein Garagentor soll nicht nur gut aussehen, sondern auch sicher und bequem zu handhaben sein. Wir stellen die gängigsten Modelle vor. 

 

Das klassische Schwingtor 

 

Das Schwingtor ist das am Häufigsten verwendete Garagentor und zugleich auch die preisgünstigste Variante. Mit der Entscheidung für ein Schwingtor, welches auch Kipptor genannt wird, trifft man als Garagenbesitzer eine gute Wahl. Denn die sichere Technik und die große Auswahl an verschiedenen Designs sorgen dafür, dass sich für alle Bedürfnisse das passende Tor finden lässt – unabhängig davon, ob das Tor für Doppel- oder Einzelgaragen verwendet werden soll. Die Torblattfüllungen eines Schwingtores bestehen nach Wahl entweder aus Stahl oder Massivholz. Eine Federabsicherung schützt das Tor zuverlässig vor eventuellen Torabstürzen, da es gleich durch mehrere Federn gehalten wird. Zugleich drückt ein spezielles Schließsystem das Garagentor so fest an die Zargen, dass es fest verschlossen ist und potenziellen Einbrechern keine Chance lässt. Allerdings muss bei der Entscheidung für ein solches Modell immer bedacht werden, dass vor dem Tor genügend Platz vorhanden sein sollte, da das Tor beim Öffnen und Schließen weit nach außen aufschwingt. 

 

Das platzsparende Rolltor 

 

Auch die modernen Rolltore bieten effektive Sicherheit gegen unerwünschte Eindringlinge und haben gegenüber dem schwingenden Modell den Vorteil, dass die Decke der Garage frei bleibt und als zusätzlicher Stauraum genutzt werden kann. Außerdem muss beim Parken oder Heranfahren kein Abstand gehalten werden. Ein Rolltor funktioniert wie ein Rollladen und wird über dem Türsturz aufgewickelt. Der hierbei benötigte Platz muss bei der Planung der Deckenhöhe stets mit berücksichtigt werden – aus diesem Grund ist es oftmals nicht möglich, Rolltore nachträglich von innen einbauen zu lassen, da die Raumhöhe bei Standardgaragen oftmals zu niedrig ist. Hier ist eine Montage von außen eine gute Alternative. Aus Gewichtsgründen werden Rolltore nur mit elektrischem Antrieb angeboten, jedoch empfinden viele Käufer den besonders leisen und geräuscharmen Lauf des Garagentores beim Ein- oder Ausfahren als sehr angenehm. Zudem bieten Rolltore die größtmögliche Sicherheit: Eine Abrollsicherung verhindert das Herunterfallen des Rolltorpanzers, wenn beispielsweise der Strom ausfällt oder das Tor auf ein Hindernis aufläuft. 

 

Das luxuriöse Sektionaltor 

 

Das Sektionaltor, auch Elementschiebetor genannt, besteht aus rechteckigen Einzelelementen, sogenannten Sektionen, die über einem Gelenkmechanismus miteinander verbunden sind. Auf diese Weise lässt sich das Tor einfach zurückschieben, ohne den Schwenkraum des Kipptores zu benötigen. Es gibt zwei unterschiedliche Varianten des Sektinaltores: Das Decken-Sektinaltor und das Seiten-Sektinaltor. Bei beiden Varianten laufen die Sektionen über Rollen in ein Führungsgestänge und werden –anders als beim Rolltor - nicht aufgewickelt sondern horizontal oder vertikal unter die Decke oder an eine Seitenwand geschoben. Die Seiten-Sektionaltore haben zwar den Vorteil, dass sie auch nur teilweise geöffnet werden können, um als Türöffnung für eine Person genutzt zu werden, allerdings kann in diesem Fall eine komplette Garagenwand nicht als Abstellfläche genutzt werden. Natürlich lassen sich auch die Sektinal-Tore mit einem elektrischen Antrieb versehen. Sie sind dabei ebenso wie die Rolltore sehr sicher und verfügen ebenfalls über einen automatischen Sperrmechanismus. 

Bild: © Jupiterimages/Comstock/Thinkstock

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