Spartipp: Finanzieller Puffer für den Notfall

Wer stolzer Besitzer eines Eigenheimes ist, der kennt auch das Risiko, das damit einhergeht. In jedem Haushalt geht über kurz oder lange mal etwas kaputt und muss repariert oder ausgetauscht werden. In einer Mietwohnung reicht in der Regel der Griff zum Telefon und Hausmeister oder Eigentümer kümmern sich um das Problem. Bei einem eigenen Haus müssen die Reparaturkosten aber selbst getragen werden. 

 

Damit man sich bei einem plötzlichen Ausfall der Heizung, der Waschmaschine oder sonstigen unerwartet auftretenden Kosten im Haus nicht in Schulden stürzen muss, ist es ratsam, schon vorher eine finanzielle Rücklage anzulegen, auf die man in solchen Fällen zurückgreifen kann. 

 

Sparbuch 

 

In Deutschland ist das Sparbuch immer noch eine sehr beliebte Form der Anlage. Die eingezahlte Summe steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, die Zinsen fallen aber nur sehr gering aus. Bei den meisten Banken liegt der Zinssatz noch unter dem aktuellen Leitzins von 0,5 %. 

 

Tagesgeldkonto 

 

Deswegen entscheiden sich in der letzten Zeit immer mehr Anleger für ein Tagesgeldkonto. Dieses bringt in der Regel einen größeren Zinsbetrag als ein Sparbuch. Außerdem kann das Geld im Notfall noch am selben Tag abgeholt werden. Und das egal in welcher Höhe. Damit ist die Verfügbarkeit noch besser als beim Sparbuch. Ein weiterer Vorteil ist, dass man für ein Tagesgeldkonto keine Kontoführungsgebühren zahlen muss. 

 

Das heißt, solange im Haushalt alles gut ist, liegt das Geld auf dem Konto und bringt noch einen Ertrag ein – und sobald es benötigt wird, profitiert man von einer schnellen finanziellen Absicherung

 

Um das richtige Tagesgeldkonto zu finden, sollte man sich vorher in einem Vergleich über die verschiedenen Konditionen informieren. Hat man sich dann für einen Anbieter entschieden, erfolgt die Eröffnung eines Tagesgeldkontos meist schnell und unkompliziert in wenigen Schritten. 

 

Depot 

 

Das Depotsparen ist eine spekulative Form der Geldanlage. Allerdings verringert man das Risiko, das Aktiengeschäfte im Normalfall mit sich bringen, indem man sein Geld in mehrere Wertpapiere anlegt. Hierbei ist es ratsam, die Wertpapiere aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen zu wählen. Im Depot werden die einzelnen Wertpapiere gebündelt aufbewahrt. 

 

Der große Nachteil im Gegensatz zum Sparbuch und dem Tagesgeldkonto ist, dass das Depotsparen eher auf einen längeren Zeitraum angesetzt ist. Es ist zwar grundsätzlich möglich, die Summe aus den einzelnen Depots in wenigen Tagen aufzulösen, doch meistens muss man dabei mit Verlusten rechnen. 

Bild: © istock.com/MachineHeadz

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