Steigende Zinsen für Ihre Baufinanzierung - Müssen Sie jetzt reagieren ?

In den vergangenen Monaten waren von den Banken immer neue Meldungen über historisch niedrige Bauzinsen zu hören. Seit Anfang Mai jedoch verteuern sich die Konditionen vieler Darlehen deutlich, Anstiege von 0,5 Prozentpunkten sind keine Seltenheit. Zwar erscheint ein solcher Anstieg auf den ersten Blick recht niedrig, doch bereits bei einem Darlehen von 100.000 Euro können die Mehrkosten bis zu 500 Euro pro Jahr betragen. Noch haben nicht alle Banken die Zinsen erhöht, doch die Tendenz zeigt eindeutig nach oben. Für Kreditnehmer lohnt es sich daher umso mehr, jetzt die Konditionen verschiedener Institute zu vergleichen, um günstig zu finanzieren. Viele Vergleichsportale bieten entsprechende Möglichkeiten und vergleichen kostenlos und unverbindlich zahlreiche Anbieter.  

 

Der Hintergrund der steigenden Bauzinsen 
Die Zinsen für langfristige Darlehen orientieren sich in der Regel an der Rendite langfristiger Staatsanleihen und Pfandbriefe. Diese waren in der Vergangenheit, angelehnt an das historisch niedrige Niveau der Leitzinsen ebenfalls extrem gering. Anfang Mai jedoch stiegen die Renditen von Staatsanleihen erstmals, was auch die Preise für langfristige Pfandbriefe erhöhte. Da sich die Banken über derartige Papiere refinanzieren, mussten sie höhere Gebühren entrichten und konnten Kredite daher nicht mehr so günstig anbieten. Die Preiserhöhungen wurden somit nahezu 1:1 an die Kunden weitergegeben. Obwohl viele Experten noch nicht von einer Trendwende sprechen wollen, ist ein zum Teil deutlicher Anstieg der Baugeldkonditionen sichtbar. Einige Institute erhöhten die Preise für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung um bis zu 0,5 Prozent. Dies gilt natürlich sowohl für Neufinanzierungen wie auch für Umschuldungen und Forward-Darlehen. Auch wenn ein Anstieg um 0,5 Prozent auf den ersten Blick lapidar erscheint, werden die Mehrkosten mit folgender Rechnung deutlich: 

 

Darlehensbetrag 100.000 Euro Mehrkosten pro Jahr: 500 Euro  

 

Darlehensbetrag 150.000 Euro Mehrkosten pro Jahr: 750 Euro  

 

Darlehensbetrag 200.000 Euro Mehrkosten pro Jahr: 1.000 Euro 

 

Geht man bei Immobiliendarlehen von Laufzeiten zwischen 25-30 Jahren aus, kann dies über die Gesamtlaufzeit gerechnet Mehrkosten von 15.000 - 30.000 Euro betragen.  

 

Bauherren und Kreditnehmer sollte die Chance für den Vergleich nutzen 
Auch wenn alle Banken von den steigenden Kapitalmarktzinsen betroffen sind, sind die Unterschiede im Bereich der Immobilienfinanzierung nach wie vor groß. Vergleiche zwischen mehreren Instituten zeigen, dass die Unterschiede zum Teil mehr als ein Prozent betragen können. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Konditionen mehrerer Banken gegenüberzustellen und miteinander zu vergleichen. Nur so ist es möglich, den aktuell besten Anbieter zu finden und die eigenen Kosten niedrig zu halten. Ein solcher Vergleich ist für den Einzelnen oft nur schwer machbar, denn hierzu ist es nötig, bei den jeweiligen Banken vorzusprechen und um Bekanntgabe der Konditionen zu bitten. Deutlich einfacher ist ein solcher Vergleich bei Portalen wie auf Baufinanzierungvergleich.eu. Nach der Eingabe der gewünschten Darlehenssumme werden auf einen Klick zahlreiche Banken miteinander verglichen und deren Konditionen aufgezeigt. So erfahren Kreditnehmer binnen Sekunden, welche Bank derzeit die günstigen Zinsen bietet und wo die Finanzierung der Immobilie am Besten abgewickelt werden kann. Ein solcher Vergleich ist natürlich nicht nur für Bauherren möglich, die ihr Traumhaus neu bauen wollen. Auch Menschen, die eine gebrauchte Immobilie oder eine Eigentumswohnung erwerben, können hier die Konditionen vergleichen. Sogar dann, wenn bereits eine Finanzierung besteht, deren Zinsbindung in Kürze ausläuft, lohnt ein Vergleich. Mit dem Ablauf der Zinsbindung bei einer bestehenden Finanzierung ist es nämlich möglich, das Darlehen ohne weitere Kosten zu einer neuen Bank zu übertragen und von deren günstigen Konditionen zu profitieren.  

 

Beim Darlehensvergleich nicht nur auf die Zinsen achten 
Im Rahmen eines Darlehensvergleichs zur Immobilienfinanzierung sollten Kreditnehmer jedoch nicht nur auf die Zinsen achten, auch wenn diese natürlich der wichtigste Kostenfaktor einer Finanzierung sind. Ähnlich wichtig sind aber auch Themen wie die Dauer der Zinsbindung, die Höhe der anfänglichen Tilgung sowie die Möglichkeit, Ratenänderungen und Sondertilgungen während der Laufzeit vorzunehmen. Bei der Dauer der Zinsbindung ist darauf zu achten, dass diese möglichst langfristig ist, um noch Jahre oder gar Jahrzehnte vom heute so niedrigen Zinsniveau zu profitieren. Zinsbindungen von 15, 20 oder gar 25 Jahren sind aktuell ideal, denn das Risiko steigender Zinsen ist deutlich größer als die Chance auf weiter sinkende Konditionen. Bei der Vereinbarung zur anfänglichen Tilgung sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht auf dem Mindestsatz von einem Prozent liegt, sondern idealer Weise zwei bis drei Prozent beträgt. So kann die Laufzeit des Darlehens deutlich verkürzt werden. Sondertilgungs- und Ratenänderungsoptionen bieten schließlich eine deutlich höhere Flexibilität, denn sie erlauben es, das Darlehen während der Laufzeit auf die aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen anzupassen. Auf Wunsch können auch solche Details im Konditionenvergleich auf Interhyp.de mit angegeben werden. 

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