Sto AG steigt in die Dämmstoff-Produktion ein

20 neue Arbeitsplätze, 10 Mio. Euro investiert / StoVerotec feiert 20jähriges Firmenjubiläum

 

 

Lauingen. Seit Jahresbeginn fertigt die Sto AG auch Dämmstoffe für WDV-Systeme – im Januar nahm ein neues Werk des Tochterunternehmens StoVerotec in Lauingen die Produktion von hochwertigem Polystyrol-Dämmmaterial auf. Damit will sich der Konzern unabhängiger machen. Insgesamt investierte das Unternehmen ca. 10 Millionen Euro in Lauingen. Der Bayrische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch lobte das Unternehmen für sein „Bekenntnis zum Standort Deutschland, zum Freistaat Bayern und zum Landkreis Dillingen. Diese Investition inmitten der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise der Nachkriegszeit ist ein Zeichen von Mut und Entschlossenheit und hat Signalwirkung weit über diese Region hinaus. Die Sto AG glaubt an Bayern als guten Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion.“ Zugleich feierte die StoVerotec ihr 20jähriges Bestehen.

 

 

Das neue Dämmstoff-Werk – derzeit das modernste in Europa – entstand in der rekordverdächtigen Bauzeit von weniger als einem Jahr und schafft 20 zusätzliche Arbeitsplätze. Es verfügt über eine Kapazität von 350.000 Kubikmeter Dämmstoff pro Jahr. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Anlagenbauern ist die optimale Werkstoffqualität gewährleistet, zudem erfolgt der Herstellungsprozess umweltschonend mit minimalem Primärenergie-Einsatz. „Mit dem Werk haben wir auch die Basistechnologie geschaffen, mit der wir die weitere technische Entwicklung voran treiben können“, sagte Frithjof Koerdt, Technischer Geschäftsführer der StoVerotec und Projektleiter des neuen Werks, anlässlich der Einweihung. Die vollautomatischen Prozesslinien entstanden auf dem Nachbargrundstück, dadurch wuchs der Firmenstandort um rund 37.000 auf 70.000 Quadratmeter.


 

 

Mit der zusätzlichen Kompetenz in der Herstellung von WDVS-Komponenten steigert der Sto-Konzern seine Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit auf Marktanforderungen. Fassadendämmung zählt zu den wenigen Marktsegmenten der Bauwirtschaft mit Wachstum – z.B. wegen der schärferen Energie-Einsparverordnungen und staatlicher Investitions-Förderung für Dämm-Maßnahmen. PS-Hartschaum ist in diesem Segment der dominierende Baustoff. „Neben den rein wirtschaftlichen Aspekten freut uns aber auch, dass Dämmstoffe Energie sparen – und damit unsere gesamte Branche, also Handwerker, Planer und Baustoffindustrie, aktiv Klimaschutz betreibt“, resümierte Koerdt. Der Mutterkonzern Sto AG (Stühlingen) ist Technologieführer der Branche und weltweit bedeutender Hersteller von Wärmedämm-Verbundsystemen.

 

20 Jahre Sto Verotec

 

 

Zum runden Geburtstag zog StoVerotec-Geschäftsführer Dirk Franz auch für das Stammgeschäft ein positives Fazit: In den drei Marktfeldern Raumakustik, vorgehängte hinterlüftete Dämmsysteme und Architketur-Elemente zählt das Unternehmen heute zu den Marktführern. Seit 1989 produziert die Sto-Tochter am Standort Lauingen (Donau), der Umsatz lag 2009 bei ca. 27 Mio. Euro. „Mit Entwicklungen wie der Photo-voltaik für vorgehängte hinterlüftete Fassaden oder Kühl-Akustik-Decken stützt StoVerotec das Standing des Konzerns als Technologieführer“, sagte Franz. 
 

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Hintergrund:


 

 

Die Sto AG (Stühlingen) ist mit einem Konzernumsatz von rund 950 Mio. Euro im Jahr 2008 einer der international bedeutendsten und innovativsten Hersteller von Produkten für die Gebäudefassade. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern im Segment Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung und vorgehängte Fassadensysteme.

 

 

20 Jahre StoVerotec GmbH – Eckdaten

 

 

1989   Gründung als StoPoraver GmbH

 

1990   Start der Produktion von Architektur-Elementen

 

1991   Aufnahme des Geschäftsfeldes „Fassade“

 

1992   Umfirmierung in StoVerotec GmbH

 

1994   Aufnahme des Geschäftsfeldes „Akustik“

 

1999   Start der VHF-Konstruktionen mit Glas

 

2005   Übernahme der HemmStone, dadurch eigene Naturwerksteine für Fassade und VHF

 

2008   Kooperation mit Villiglas, dadurch Glas-Mosaike für VHF

 

2009   Markteinführung von StoVerotec Photovoltaic, einem Gemeinschaftsprojekt mit Würth Solar

 

 

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Bildunterschriften:

 

Die Fotos zum Download finden Sie hier: http://www.pr-nord.de/stooo_text280.html

 

 

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SWR-Moderatorin Sandra Müller (Mitte) ließ sich von Sto-Technik-Vorstand Gerd Stotmeister (links) und Sto-Vorstands-Chef Jochen Stotmeister die Strategie erklären, die mit dem Einstieg der Sto AG in die Dämmstoffproduktion verbunden ist.

 

Foto: StoVerotec GmbH

 

 

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Das neue Sto-Werk in Lauingen startet mit einer Jahreskapazität von 350.000 Kubikmetern Dämmstoff in hoher Qualität.   

 

Foto: StoVerotec GmbH

 

 

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Starteten gemeinsam die neue Produktion: StoVerotec-Geschäftsführer Dirk Franz, Wolfgang Schenk, Bürgermeister von Lauingen, Sto-Senior-Chef Fritz Stotmeister und Frithjof Koerdt, Technischer Geschäftsführer StoVerotec mit SWR-Moderatorin Sandra Müller.

 

Foto: StoVerotec GmbH

 

 

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Wärmedämmplatten von Sto aus Lauingen ab sofort von Garmisch bis Frankfurt.       

 

Foto: StoVerotec GmbH

 

 

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Neben dem Produktionsstart gab es auch das Firmenjubiläum zu feiern. Die StoVerotec-Geschäftsführer Stefan Jurock (links), Dirk Franz (Mitte) und Frithjof Koerdt eröffneten gemeinsam den Festakt.

 

Foto: StoVerotec GmbH

 

 

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Mehr als 300 Gäste folgten der Einladung nach Lauingen und feierten gemeinsam mit den Mitarbeitern die Werkseinweihung und das Firmenjubiläum.

 

Foto: StoVerotec GmbH

 

 

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Prominenter Besuch in Lauingen (v.l.): Gerd Stotmeister, Vorstand Technik Sto AG, Dirk Franz, Geschäftsführer StoVerotec, Landrat Leo Schrell, Bürgermeister Wolfgang Schenk, Fritz Stotmeister, Sto-Senior-Chef, Jochen Stotmeister, Sto-Vorstandschef, Wolfgang Heubisch, Bayerischer Wissenschaftsminister, Frithjof Koerdt, Technischer Geschäftsführer StoVerotec und Landrat Georg Barfuß.

 Foto: StoVerotec GmbH

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