Tagesgeld – nach wie vor ohne Alternative

Nach wie vor stehen Anleger vor der Herausforderung, an einem schwachen Kapitalmarkt lohnende Möglichkeiten für ihre Investments zu finden. Der Euro Bund Future, das wichtigste Zinsbarometer lässt auch keinerlei Anzeichen auf eine baldige Erholung der Zinsen erwarten. Anleger, die sich von leicht höheren Zinsen für Termingeldern mit Laufzeiten ab drei Jahren blenden lassen, laufen Gefahr, bei einer Trendwende am Kapitalmarkt noch längerfristig an eine schwache Verzinsung gebunden zu sein. 

 

Zinsvergleiche gefragt wie nie 

 

Für Anleger bedeutet dies, permanent auf der Suche nach den besten Konditionen zu sein. In einer Phase, in der die Konditionen der Filialbanken und Sparkassen vor Ort für Tagesgelder und Termingelder deutlich unter der Inflationsrate liegen, bedeutet lethargisches Abwarten einen klaren Vermögensabbau statt Vermögensaufbau. Für die Suche nach der besten Geldanlage führt im Grunde kein Weg mehr an einem Vergleichsrechner vorbei. Das gilt auch für die Kunden, die nach wie vor auf ein Festgeld schwören. Im Rahmen eines Vergleiches, beispielsweise Tagesgeldkonto.com, wird jedoch deutlich, dass Termingelder wirklich erst ab einer längeren Laufzeit tatsächlich höher rentieren, als die besten Tagesgeldangebote. Ein Festgeldvergleich zeigt aber auch einen weiteren Umstand auf. Auch in diesem Marktsegment sind es nicht nur die Direktbanken, sondern überwiegend Zweigniederlassungen ausländischer Institute, welche das beste Festgeld anbieten. 

 

Sicherheit der Einlagen gewährleistet 

 

Auf den ersten Blick mögen deutsche Anleger davor zurückschrecken, ihre Ersparnisse einer ausländischen Bank anzuvertrauen. Aus dem Vergleich für das beste Festgeld gehen jedoch nicht nur die zu erwartenden Zinsen hervor, sondern auch die Höhe der Einlagensicherung der jeweiligen Bank. Grundsätzlich gilt für alle Banken innerhalb der Europäischen Union eine Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Anleger. Kunden, deren anzulegendes Kapital diese Grenze unterschreitet, können also beruhigt auf Institute aus Holland oder Großbritannien zurückgreifen. Etwas mehr Skepsis ist bei Offerten aus dem Baltikum angebracht. Trotzt EU-Richtlinie warnen Experten davor, dass die dort ansässigen Banken möglicherweise nicht in der Lage sind, im Falle einer Insolvenz tatsächlich die Einlagensicherung in voller Höhe zu erbringen. Neben den Zinsen sollte bei der Auswahl der Anbieter also auch ein Blick auf die Einlagensicherung geworfen werden. 

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