Tipps für Bauherrn: Vermeidung von Feuchteschäden

Der Bau des Eigenheims ist für die meisten eine enorm hohe Investition. Umso schmerzlicher wird es, wenn es beim Bau zu Problemen kommt. Dabei zählen zu den häufigsten Bauschäden im Neubau Feuchtigkeit und Schimmelbildung. 
 
 

 

Für den Bau eines Hauses ist Wasser unbedingt nötig. Dieses wird zum Beispiel für das Anmischen von Estrich oder Mörtel benötigt. Damit es nicht zu Feuchtigkeitsschäden kommt, muss das Wasser, welches in den Neubau eingebracht wurde, vollständig trocknen. Allerdings ist es so, dass Beton zur vollständigen Trocknung etwa 400 bis 800 Tage und das Ziegelmauerwerk ungefähr 100 bis 360 Tage benötigt. Aus diesem Grund sollte mit den anderen bautechnischen und handwerklichen Arbeiten eine rechtzeitige Abstimmung bezüglich der Bautrocknung erfolgen. Dabei kann die Bautrocknung entweder von einer professionellen Fachfirma oder mit dem Einsatz von Mietgeräten durchgeführt werden (siehe auch Produktübersicht bei Heizkurier). 
 
 

 

Hilfreiche Tipps, Informationen sowie auch Beratungen erhalten Bauherren beispielsweise beim VQC (Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V.). 
 
 

 

Trocknen von Baumaterialien 
 
 

 

Bevor Baustoffe verputzt, beschichtet, belegt oder verkleidet werden, müssen diese hundertprozentig trocken sein. Es ist empfehlenswert, selbst zu überprüfen, ob dies bei den Baustoffen der Fall ist. 
 
 

 

Wenn zum Beispiel eine Wand tropfnass ist, darf diese nicht verputzt werden. Auch hier muss erst die Bautrocknung eingesetzt werden. Darüber hinaus sollten auch organische Materialien (z. B. Kleister, Farbe, Holzverkleidung etc.) erst dann verarbeitet werden, wenn alles trocken ist. Ansonsten kann es zur Schimmelpilzbildung kommen. 
 
 

 

Auch beim Innenausbau sollte auf das richtige Material geachtet werden. Experten raten beispielsweise bei Schlafräumen, Bädern und in der Küche lediglich anorganische Materialien (z. B. Kalkputz) zu verwenden. Hingegen finden in den übrigen Räumen feuchtespeichernde Materialien Anwendung, denn hierdurch kann die Feuchtigkeit bis zum Lüften gehalten werden. 
 
 

 

Notwendiger Luftaustausch 
 
 

 

Große Mengen an Wasser gelangen vor allem durch Estrich- und Verputzarbeiten in den Neubau. Experten empfehlen deshalb, dass bei solchen Arbeiten die Fenster geschlossen bleiben müssen, damit der Estrich keine unschönen Risse beim anschließenden Trocknen bekommt. 
 
 

 

Wenn der notwendige Luftaustausch nicht stattfindet, dann schafft auch allein das Heizen mit modernen Heizanlagen, wie unter www.heizkurier.de erhältlich, keine Abhilfe. Um ein Treibhausklima zu vermeiden, sollte ein Entfeuchtungsgerät genutzt werden, um das verdunstende Wasser abzuführen. Dies sollte besonders dann vorgenommen werden, wenn nicht regelmäßig gelüftet werden kann. 
 
 

 

Dampfsperren auf Betonplatten 
 
 

 

Der Bau des Hauses soll natürlich so schnell wie möglich erfolgen. Jedoch sollte berücksichtigt werden, dass nach sechs Monaten eine Betonplatte immer noch fünf Prozent Restfeuchtigkeit besitzt. Dies entspricht bei einer Raumtemperatur von ungefähr 20 Grad einer relativen Luftfeuchte von 98 Prozent. Infolge dessen zieht die Restfeuchte in die angrenzenden Räume. Sollten gemäß der DIN keine Dampfsperren verlegt worden sein, kommt es zur Dämmstoffdurchfeuchtung. Auch hier besteht dann die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Ebenso verschlechtert sich der Dämmwert und es kann zu Schäden an Fußbodenbelägen kommen. 
 
 
 

 

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Bildquelle: flickr.com © Feuerwehr Uedern (CC BY-SA 2.0)
 

 

 
 

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