Tipps für den Kamineinbau

Ein Kamin ist nicht nur an kalten Winterabenden ein Garant für eine wohlige und gemütliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Auch verregnete Tage können schnell ihren ganz eigenen Reiz gewinnen, wenn man sich bei einem prasselnden Feuer vor dem Kamin räkelt. Bevor man seinen Ofen jedoch nutzen kann, muss dieser erst einmal adäquat eingebaut werden. Wir verraten Ihnen, was Sie dabei beachten sollten. 

 

1. Tipp: Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Kaminarten 

 

Kamin ist natürlich nicht gleich Kamin. Es gibt unterschiedliche Arten, die jeweils ihre eigenen Vorteile mit sich bringen: 

 

 

 

     
  1. Der (Bio)Ethanol-Kamin: Anstatt mit Holz werden diese Kamine mit Alkohol befeuert. Auf diese Weise entsteht kein Rauch im Zimmer und Verschmutzungen bleiben aus. Eine besonders umweltfreundliche Alternative zur Anwendung von herkömmlichem Ethanol ist die Benutzung von Bio-Ethanol wie es zum Beispiel auf http://hoefer-shop.de/brennstoffe/bioethanol.html angeboten wird. Im Gegensatz zum typischen Alkohol wird dieser Brennstoff aus reiner Biomasse gewonnen.
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  3. Der offene Kamin: Er wird mit Holz betrieben und gilt in der Regel als der traditionellste Kamin. Man kann dem Knistern des Feuers lauschen und sich angenehm wärmen lassen, muss allerdings mit dem entstehenden Rauch umzugehen wissen.
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  5. Der geschlossene Kamin: Er unterscheidet sich vom offenen Kamin dadurch, dass das Feuer durch eine Glasscheibe geschützt wird. Obwohl auch hier Holz verbrannt wird, wird die Raumluft weniger verschmutzt. Außerdem bietet die Scheibe kleinen Kindern und Haustieren Schutz vor den Flammen. Allerdings muss der Glasschutz regelmäßig gesäubert und von Rußablagerungen befreit werden.
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2. Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Schornsteinfeger 

 

Egal, ob man den Kamin direkt von Anfang an beim Bau des Hauses berücksichtigt oder ihn erst hinterher einbauen möchte, in jedem Fall sollte man sich mit seinem Schornsteinfeger besprechen. Ein Kamin beziehungsweise der Einbau desselben unterliegt nämlich bestimmten Regelungen. Ein Verstoß gegen diese kann Bußgelder nach sich ziehen. Hier einige der wichtigsten Bestimmungen: 

 

 

 

     
  • Die Bauteile müssen aus feuerfestem Material bestehen. Das gilt nicht nur für die Teile des Kamins, sondern ebenso für den Fußbodenbelag davor.
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  • Wenn der Kamin bis an die Decke reicht, muss diese extra geschützt werden – sofern sie aus einem brennbaren Material besteht.
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  • Der Raum, in dem der Kamin untergebracht werden soll, muss eine Grundfläche von mehr als 12 m² haben. Nur so kann die Sicherheit gewährleistet werden.
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  • Des Weiteren benötigt jeder Kamin einen entsprechenden Abzug. Dieser muss über ein Rohr mit dem Schornstein des Hauses verbunden sein, damit der Rauch über diesen abziehen kann.
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  • Der Boden, der sich unterhalb des Kamins befindet, muss eine mindestens sechs Zentimeter dicke Betonschicht aufweisen sowie ebenfalls eine zehn Zentimeter dicke Dämmschicht haben.
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3. Tipp: Beginnen Sie rechtzeitig mit der Planung 

 

Der nächste Winter steht schneller vor der Tür, als man denkt. Am besten sollte man schon im Sommer damit beginnen, seinen Kamin zu planen. Stürzt man sich erst einmal in das Thema hinein, wird man sich der Bandbreite an Möglichkeiten erst wirklich bewusst. Außerdem ist insbesondere für die Absprache mit dem Schornsteinfeger einige Vorlaufzeit mit einzurechnen. 

 

 Bildquelle: © Thinkstock/Comstock 
 

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