Tipps und Hinweise zur Pflege von Werkzeug

Passendes Werkzeug für Heimwerker muss heutzutage nicht nur leistungsfähig sein, sondern vor allem aus robusten Materialien bestehen und damit eine hohe Langlebigkeit aufweisen. Vergleichsweise günstige Modelle sind dadurch häufig schon nach wenigen Jahren unbrauchbar, entweder aufgrund des falschen Gebrauchs oder tatsächlich aufgrund eines hohen Materialverschleißes. Tatsächlich spielen beide Faktoren eine Rolle, dennoch wird dem Aspekt der Werkzeugpflege bei all diesen Überlegungen zu wenig Aufmerksamkeit zugebilligt. 

 

Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag anhand einfacher Erklärungen auf, welches Werkzeug mit welchen Mitteln sachgerecht gepflegt und langfristig erhalten werden kann. 

 

Grundsätzliches 

 

Zunächst gilt es, neues Werkzeug in erster Linie anhand der Zertifizierungen auszuwählen. Viele Prüforganisationen sind auf diesem Feld aktiv, selbst günstige Modelle sollten demnach dem Grundprinzip der Prüfkriterien entsprechen und das jeweilige Zertifikat aufweisen. Des Weiteren lohnt ein Blick in die Gebrauchsanweisung, denn vor allem Elektrogeräte bedürfen einer bestimmten Ablage und müssen zuvor ausreichend gereinigt werden. Hierzu empfehlen Fachleute den Gebrauch von Druckluft, um mithilfe dieses Reinigers die Verschleißteile vollständig von Arbeitsstaub und dergleichen zu befreien. Zudem müssen manche Werkzeuge trocken gelagert werden, also in einem Werkzeugkoffer aus Kunststoff und damit vor UV-Einstrahlung sicher. Zuletzt müssen einige Geräte auch regelmäßig gewartet werden, um ihre Effizienz und Funktionsweise aufrecht zu erhalten. Ein Blick in die Betriebsanleitung ist dringende Voraussetzung, gerade im Umgang mit elektrischen Geräten und für Hinweise auf einfache Wartungsarbeiten hilfreich. 

 

Derselbe Effekt lässt sich auch bei Akkus erkennen, denn diese müssen teilweise separat gelagert und regelmäßig genutzt werden – anderenfalls droht die Kapazität sich zu verringern und die Ladezyklen werden kleiner. Wie man die Lebenszeit von Akkus verlängern kann, sowohl bei Werkzeugen als auch für Smartphones oder Laptops, erfahren Sie unter diesem Link in einfachen Schritten. 

 

Bei Hammern, Zangen und Schraubendrehern 

 

     
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    Bei einem Schraubendreher ist es regelmäßig notwendig, die auf beiden Seiten sichtbare Fase nachzuschleifen. Danach richtet man die Klinge rechtwinklig ab und überprüft das Modell, um dadurch die Schraubenköpfe zu schonen. 

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    Bei Zangen empfiehlt sich ein regelmäßiges Nachölen, um diese vor Korrosion zu schützen und die Gelenke mit der Zeit zu schmieren, damit sie sich problemlos bewegen lassen. 

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    Bei einem Hammer ist vor allem der Hammerkopf ein neuralgischer Punkt, denn dieser muss häufig abgeschliffen werden, um dadurch eine gleichmäßige Schlagfläche zu erhalten. Wirkt der Holzstiel etwas wackelig, dann kann man diesen für eine Zeit lang in Wasser legen – das Holz nimmt dieses auf und bekommt ein größeres Volumen. Hier kann aber auch ganz auf ein Modell mit geschraubtem Keil zurückgegriffen werden, welches wesentlich besser in der Hand liegt. 
     
    Bildquelle: Copyright: C. Nöhren  / pixelio.de 

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