Urlaubsgefühle für zu Hause: Das kleine Gartenparadies

Bei der Bauplanung spielt der Außenbereich oft keine große Rolle. Dies rächt sich spätestens im ersten warmen Sommer, wenn die eigene Terrasse oder der eigene Garten wenig Lust auf einen längeren Aufenthalt machen. Daher sollte dieser Bereich von Anfang an sorgfältig geplant werden. 

 

Betonterrasse und Rasen: Der klassische deutsche Außenbereich 

 

Meist liegt die Küche im hinteren Teil des Hauses und eine Tür führt auf die mit Betonsteinen versehene Terrasse hinaus, wo im Sommer Gartenmöbel und ein Grill Platz finden. Im besseren Fall besitzt das Haus einen L-förmigen Grundriss, sodass die Terrasse an zwei Seiten windgeschützt ist und zumindest das Gefühl entfällt, auf dem Präsentierteller zu sitzen oder zu liegen. Dahinter erstreckt sich meist noch ein Rasen mit einigen uninspirierten Blumen und Sträuchern und - wenn Kinder im Haus sind - eine Schaukel und ein Sandkasten. Es geht jedoch auch ganz anders. 

 

Wer entspannt schon beim Sonnen, wenn aus der geöffneten Küchentür das Telefonklingeln und der Fernsehlärm ertönen? Es ist daher viel sinnvoller, an der hinteren Türe lediglich einen kurzen Bereich zu pflastern, der vor allem als Abstellraum z.B. für schmutzige Schuhe, Spielzeug und Fahrräder dient. Auch Küchenkräuter können hier griffbereit gezüchtet werden. 

 

Das Paradies am Ende des Gartens 

 

So weit entfernt vom Haus wie möglich sollte die eigentliche Gartenterrasse angelegt werden. Hier empfehlen sich Holzwände oder eine mit Wein/Efeu bewachsene Pergola, die den Blick aufs Haus verdeckt, denn so stellt sich am ehesten das Gefühl ein, Abstand vom Alltag zu haben. Für den Boden sind wärmespeichernde Pflaster, zum Beispiel aus Terrakotta, die mit einem hochwertigen Pflasterfugenmörtel von Mainbrick haltbar gemacht werden. Damit auf dem Rasen auf Dauer kein unschöner Trampelpfad entsteht, sollte auch ein Gehweg aus einzelnen Pflastersteinen angelegt werden. Gesäumt mit kleinen bodennahen Lichtern schafft der Weg abends zusätzliche Atmosphäre im Garten. 

 

Mediterran, asiatisch oder maritim? 

 

Die eigentliche Gestaltung der Terrasse kann dann ganz nach individuellem Geschmack erfolgen: Zypressen, Weinranken und kleine Statuen zaubern Mittelmeerfeeling in den eigenen Garten und machen den Urlaub auf Mallorca oder in der Toskana überflüssig. Bambus, Buddha-Statuen und japanische Lampen zaubern dagegen eine entspannte Zen-Atmosphäre zum Abschalten, während mit Muscheln, Fischernetzen und Schiffszubehör die Nordseeküste nach Hause geholt wird. So schafft sich jeder sein eigenes kleines Paradies im Garten - fernab vom Haushalt und Arbeitsstress. 

Bildquelle: © Jupiterimages/Stockbyte/Thinkstock

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