Warum es sich lohnt, in Immobilien zu investieren

In Zeiten niedriger Zinsen müssen Verbraucher das Sparbuch beiseitelegen und sich auf rentable Investitionsprodukte konzentrieren. Aktien und Wertpapiere sind mit einem gewissen Risiko behaftet. Deshalb sind einige kluge Köpfe auf die Idee gekommen, in Immobilien zu investieren – mit gutem Grund.

Immobilien als Kapitalanlage nutzen – immer mehr Menschen spielen mit diesem Gedanken, darunter auch einige Otto Normalverbraucher, die seit der Finanzkrise dem Banksystem nicht länger trauen und von nicht profitablen Tagesgeldkonten genervt sind. Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen werfen klassische Anlageprodukte keine Erträge mehr ab, wenn man die Inflation mit einkalkuliert; sie sind ein Verlustgeschäft.

Der Aufwärtstrend der Immobilienpreise

Mit einem Blick auf die deutschen Immobilienpreise der vergangenen Jahre wird eines schnell klar: Sie steigen seit Jahren und ein Ende ist nicht absehbar. Dafür gibt es einen guten Grund: Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt; dort wird aber das Wohnraumangebot knapper – ergo steigen die Preise für Mieten und Immobilien.

Dieses Problem sieht man in der deutschen Hauptstadt sehr gut: Bis 2030 werden 266.000 neue Berliner erwartet. Laut dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geiselüber, benötigt die Hauptstadt bis 2020 rund 120.000 Neubauwohnungen, wie er in einem Interview mit der Berliner Morgenpost bekannt gibt. Berlin steht mit dieser Entwicklung nicht alleine dar. Zahlreiche deutsche Großstädte haben eine hohe Nachfrage nach Wohnraum, die sie nicht schnell genug befriedigen können.

Von dieser Entwicklung können Bürger profitieren, die nach einer rentablen Lösung suchen, ihr Erspartes anzulegen. Es gibt mehrere Herangehensweisen, um vom Immobilienboom zu profitieren.

Immobilien direkt kaufen

Wer sein Leben lang gespart hat und sein Geld nun sinnvoll investieren möchte, kann es direkt in den Erwerb einer Immobilie stecken. Natürlich will eine solche Investition gut überlegt sein, denn längst nicht alle Gebäude sind Betongold. In Deutschland gibt es gewisse Regionen, in denen die Preise aufgrund von Wohnungsmangel seit Jahren ansteigen.

Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zufolge ist die Wohnungsnot in Berlin am größten, gefolgt von Hamburg, München, Köln, Frankfurt sowie Düsseldorf.

Jährlicher Bedarf an neuen Wohnungen von 2015 bis 2020     neu gebaute Wohnungen 2014
Berlin                                                                   26.511                                         8.744
Hamburg                                                             12.744                                         6.974
München                                                             15.547                                         6.661
Köln                                                                       6.794                                         3.824
Frankfurt                                                               7.033                                         4.418
Stuttgart                                                               4.480                                          1.914
Düsseldorf                                                            3.217                                          2.373
 

Die Daten aus der Tabelle zeigen, dass die Nachfrage bei Weitem nicht gestillt wird; in Berlin werden dreimal weniger Wohnungen gebaut, als benötigt werden. In den oben aufgeführten Städten ist der direkte Immobilienkauf lohnenswerter als in ländlichen Regionen. Doch auch hier gilt: In einigen Teilen der Städte ist die Nachfrage größer als in anderen.

Nehmen wir erneut die deutsche Hauptstadt als Beispiel: Hier gibt es laut dem Wohnmarktreport Berlin 2016 von Berlin Hyp in Charlottenburg-Wilmersdorf fast keine verfügbaren Bauflächen mehr; auch in Friedrichshain-Kreuzberg wird Wohnraum immer knapper – die Kosten für Wohnungen könnten in beiden Regionen stark steigen.

Doch die Suche nach einer geeigneten Immobilie in Berlin gestaltet sich nicht ganz einfach. Wie gesagt, Wohnraum ist knapp und nicht jeder ist bereit, eine Immobilie zu verkaufen. Auf der anderen Seite möchte niemand ein Gebäude erwerben, hinter dessen schönen Fassade sich große Probleme befinden. Um keine Gefahren einzugehen, sollten Interessenten auf das Know-how der Spezialisten von Black Label Immobilien setzen. Sie sind seit mehr als 25 Jahren auf dem Berliner Immobilienmarkt tätig. In ihrem Portfolio befinden sich zahlreiche Objekte, die veräußert werden und eine Investition wert sind.

Sein Geld in alternative Investmentfonds anlegen

Wer nicht die finanziellen Mittel für einen Immobilienkauf besitzt, für den gibt es eine andere Möglichkeit, von der aktuellen Marktlage zu profitieren: alternative Investmentfonds (AIF).

Die Manager dieser Fonds investieren immer häufiger in Immobiliengesellschaften. Der Vorteil der Fonds liegt darin, dass Investoren mit wenig Eigenkapital an dem gewinnbringenden Geschäft teilhaben können; der Einstieg ist mit einer Mindestbeteiligung von rund 10.000 Euro möglich.

Immobiliengesellschaften investieren das Geld ihrer Kapitalgeber in Objekte mit Potenzial; anschließend beginnen sie eine Sanierung und andere Maßnahmen, die den Wert des Objekts erhöhen. Die jährliche Ausschüttung beträgt je nach Immobilie zwischen vier und acht Prozent.

Tipp: Besonders profitabel ist das Geschäft, wenn man sich auf Nischenmärkte konzentriert, zum Beispiel Pflegeimmobilien. Hier wächst der Bedarf aufgrund des demografischen Wandels.

Wem die Mindestanlage von 10.000 Euro zu viel ist, sollte sich mit dem Thema Crowdinvesting vertraut machen. Über Crowdinvesting-Plattformen werden sanierungsbedürftige Immobilien gerettet und aufbereitet oder neue Gebäude in exklusiven Regionen gebaut, sodass ein schneller Verkauf praktisch garantiert ist. Den Einstieg schafft man hier bereits mit kleinen Investments ab 500 Euro. Es handelt sich um simple Vermögensanlagen. Die Laufzeiten sind vergleichsweise gering und betragen meist nur zwei Jahre.

Professionelle Investoren wissen, dass niemand sein Erspartes in ein Anlageprodukt investieren sollte. Die Diversifizierung führt zum Erfolg, soll heißen: Man legt sein Geld in verschiedenen Produkten an; die Mehrheit in sichere Investments und einen kleinen Teil in risikoreiche Anlagen. Die Kombination der alternativen Investmentfonds mit Crowdinvesting ist besonders lukrativ, da Anleger auf zwei Wegen vom Immobilienmarkt profitieren.

Bild: CC0 Public Domain

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