Wie kann man sein Massivhaus vor äußeren Einflüssen schützen?

In Zeiten von Sturmfluten, Hochwasser und wütenden Stürmen ist es sinnvoll, über eventuelle Schutzmaßnahmen nachzudenken, selbst wenn man ein Massivhaus bewohnt. Die Kräfte der Natur können schließlich zuweilen unberechenbar sein. 

 

Wenn das Wasser steigt 

 

Nennt man ein Massivhaus von kagebau.de oder einem anderen Anbieter sein Eigen, bewohnt man an und für sich ein beständiges Gebäude. Die Stein-auf-Stein-Bauweise eines solchen Hauses ist der Grund für die überdurchschnittlich lange Lebensdauer. Das Wort 'massiv' ist hier folglich nicht ohne Grund im Namen zu finden. In Extremfällen jedoch ist auch das robusteste Massivhaus nicht allen möglichen äußeren Einflüssen gewachsen. Sollte es beispielsweise zu Überschwemmungen kommen, wie sie insbesondere im Jahr 2002 aufgetreten sind, aber bereits auch wieder im Jahr 2013 vorkommen, kann man im Nachhinein nur noch wenig ausrichten. Da hilft in vielen Fällen nur noch das Abpumpen des Wassers. 

 

Wer allerdings rechtzeitig daran denkt, kann schon beim Bau des Hauses Vorkehrungen für den eventuellen Ernstfall treffen. Fenster und Türen können beispielsweise etwas höher gelegt werden. Außerdem lohnt es sich, über die Verwendung von wasserdichtem Beton nachzudenken. Dieser lässt Wasser nicht weiter als 50 Millimeter tief eindringen. Über andere Maßnahmen kann aber bei Bedarf für gewöhnlich auch der Bauunternehmer informieren. 

 

Bei Wind und Wetter im Eigenheim sicher sein 

 

Neue Massivhäuser, die in den letzten Jahren gebaut wurden, halten in der Regel auch einem stärkeren Sturm ohne Probleme stand. Dennoch sollte man nach extremeren Unwettern sein Haus auf mögliche Schäden kontrollieren. Ganz wichtig ist dies im Fall von älteren Häusern. Hier können sich unter Umständen Dachziegel lockern, die dann bei einem folgenden Sturm den Halt verlieren. Dies kann nicht nur teuer werden, sondern außerdem gefährlich, sollten herabfallende Ziegel sie selbst oder Passanten treffen. Zu einer Gefahr werden können jedoch nicht nur alte Dachziegel oder sanierungsbedürftige Fassaden, sondern ebenso umstehende Bäume. Morsche Äste, die bei starkem Wind schnell abbrechen können, sollten darum regelmäßig zurechtgestutzt werden. Sind die Bäume zu alt und gefährden die Sicherheit des Hauses und ihrer Bewohner sowie die der Nachbarn, sollte der Baum gefällt werden. Vorher ist jedoch eine Absprache mit den zuständigen Behörden (beispielsweise dem Umweltamt) notwendig, da das unrechtmäßige Fällen von sehr alten Bäume eine Geldstrafe nach sich ziehen kann. 

 

Wie Blitze umgeleitet werden können 

 

Für gewöhnlich trifft ein Blitz Gebäude, die weitaus höher sind, als normale Wohnhäuser. Ausnahmen gibt es dennoch immer wieder – vor allem in außerhalb gelegenen Wohnsiedlungen, in denen sich neben herkömmlichen Häusern kaum andere Gebäude befinden. Im Fall der Fälle kann ein Blitzableiter, der auf dem Dach des Hauses befestigt wird, helfen. Schlägt der Blitz hier ein, wird er durch das Haus in den Boden geleitet. Es kann allerdings passieren, dass hierbei Stromleitungen beschädigt werden, da der Blitz sich seinen Weg in den Boden frei wählt. Darüber hinaus kann es zu Kurzschlüssen kommen, die im Extremfall den Ausbruch eines Feuers verursachen können. Einen Rundum-Schutz bietet darum häufig nur ein vollständiger Blitzschutz mit Fangeinrichtung. 

 

 Bildquelle: © David De Lossy/Photodisc/Thinkstock 

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