Kleine Räume ganz groß - so nutzen Sie knapp bemessenen Stauraum effizient

In Zeiten, in denen Wohnraum immer teurer wird, weichen viele auf kleinere Apartments und Mini-Häuser aus. Vor allem jüngere Generationen müssen sich häufig mit 1-Zimmer-Wohnungen oder WG-Räumen begnügen, da ihr niedriges Monatsbudget keine kostspieligeren Unterkünfte zulässt. Natürlich kann man sich an das Leben auf kleinem Fuße gewöhnen, ist es doch ein interessanter Gegentrend zur allgemeinen Platz-Verschwendungssucht der Moderne. 

 

 
 

 

Das Problem: Viel Stauraum bieten die Behausungen nicht, weshalb es auf eine ausgeklügelte Nutzung der wenigen Möglichkeiten zur Unterbringung von Gegenständen ankommt.  

 

 
 

 

Die Spreu vom Weizen trennen 

 

 
 

 

Bevor man geeignete Maßnahmen zur intelligenten Stauraumnutzung ergreift, kann es helfen, überflüssige Sachen auszusortieren. Im Laufe der Zeit sammeln sich im privaten Fundus viele Dinge an, die nicht zwingend oder nur selten gebraucht werden. Hierzu zählen Handwerkszeug, Souvenirs und saisonale Hauswaren, wie beispielsweise Sport- oder Dekorartikel. Manches davon wird lediglich aus sentimentalen Gründen aufgehoben, was nach einigen Jahren zu einer regelrechten Flut an Plunder führt. 

 

 
 

 

Nutzen Sie Ihr Stellplatzproblem daher zunächst zur 'Lagerräumung'. Alles, was Sie nicht wegwerfen möchten, aber nur zu bestimmten Anlässen benötigen, kann im Keller bzw. Speicher, ggf. auch in einer Abstellkammer untergebracht werden. Am Ende der Ausmistaktion sollte sich in den täglich genutzten Räumen nur noch das befinden, was öfter als ein- bis zweimal im Jahr Anwendung findet. 

 

 
 

 

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    Weitere Tipps zum Aussortieren und Beenden der eigenen Sammelwut finden Sie hier 

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Länge mal Breite mal Höhe - Hochschränke als Raumlösung für kleine Wohnungen 

 

 
 

 

Die meisten Möbelstücke konzentrieren sich auf eine horizontale Verstauung von Objekten. Sie setzen jedoch voraus, dass ein Zimmer breit genug für mehrere rechteckige Elemente ist, die längs im Raum liegen. Ein herbes Problem für kleine Apartments, denn sobald sie auch nur eines dieser Wohnraumelemente beherbergen, bleibt oft kaum noch Platz für weitere Möbel, geschweige denn eine ästhetisch ansprechende Ausrichtung eben jener. 

 

 
 

 

Verwunderlich ist, dass nur wenige auf die Idee kommen, senkrecht statt waagrecht zu denken. Schließlich bleibt die Deckenhöhe einer Wohnung unabhängig von deren Größe meist die Selbe. Es bietet sich daher an, Stauraumflächen an der Wand und nicht am Boden auszurichten.  

 

 
 

 

Neben Wandboards und Hängeschränken gelten hier vor allem Hochschränke als ideale Lösung für das Stellplatzproblem. Ihre vertikal gerichtete Form nutzt Wandflächen in best möglicher Art und Weise aus, was nicht nur Platz spart, sondern darüber hinaus auch originelle Einrichtungskonzepte zu Tage fördert. 

 

 
 

 

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    Eine große Auswahl an Hochschränken gibt es etwa im Delife Shop 

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Seien Sie auf Multifunktionalität bedacht 

 

 
 

 

Ein weiteres Hilfsmittel, um die eigenen Besitztümer auf kleinem Raum unterzubringen, sind vielseitig einsetzbare Möbelmodule. Bestes Beispiel hierfür sind Bettkästen. Sie machen aus dem privaten Schlafplatz einen Verwahrungsort der verschiedensten Dinge (z.B. zusätzliche Bettwäsche) und verbrauchen dabei nicht mehr Fläche als ein gewöhnliches Bett. 

 

 
 

 

Ähnliches gilt für Schreibtische. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Pult neben einer Schreibfläche auch einen Aufsatz mit Schubfächern oder im Beinbereich befindliche Schrankelemente besitzt. Hier lassen sich Schreibutensilien, Ordner und Nachschlagewerke unterbringen, die dann auch gleich griffbereit liegen, wenn man sie braucht.  

 

 
 

 

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    Einige wunderbare Anregungen zum Thema 'multifunktionale Einrichtung' bietet der Wohnberatungsguide von Wunderweib.de 

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Eine kompaktere Anordnung wirkt wahre Wunder 

 

 
 

 

Besitzt man viele Bücher, ist es ratsam, diese zweireihig anzuordnen. Die Methode wirkt auch bei DvDs, CDs und Computerspielen. Als Faustregel gilt:  

 

 
 

 

Häufig genutzte Exemplare kommen nach vorne, weniger wichtige Stücke belegen die hinteren Plätze. 

 

 
 

 

Alternativ ist es auch denkbar, eine Größenordnung mit einzubinden. CD-Hüllen oder Buchbände mit unterschiedlichem Format lassen sich dank der versetzten Position nämlich wesentlich besser lesen. 

 

 
 

 

Ein Tipp: Halten Sie nach einem Buchregal mit großzügig bemessener Innenhöhe der einzelnen Fächer Ausschau. Sie setzen Nutzungsmöglichkeiten weitaus weniger Grenzen als auf genormte Buchformate zugeschnittene Regale. Zusätzlich können extragroße CD-Ständer Ton-, Film- und Datenträger aus Stauräumen zu bannen, welche dann für andere Dinge zur freien Verfügung stehen. 
 
Copyright Bildquelle: Flickr, BY-SA © Knittymarie 
 
 

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